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Meldungen aus der Presse 

Bei Gutenberg in den Graben

GUTENBERG - (red). Ein in Richtung Gutenberg fahrender Lkw musste am Mittwochmittag auf gerader Strecke zwischen Hargesheim und Gutenberg einem entgegenkommenden Pkw ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Der Pkw war offensichtlich zu weit auf die linke Spur geraten. Bei dem Ausweichmanöver kam der Brummi nach rechts von der Fahrbahn ab und rutschte in den Straßengraben, wo ...

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Lkw landet im Graben

Polizei Pkw entfernt sich Gutenberg.

Auf der L 239 kam es am Mittwoch gegen 14.25 Uhr zwischen Hargesheim und Gutenberg zu einem Verkehrsunfall. Ein in Richtung Gutenberg fahrender Lkw musste auf gerader Strecke einem entgegenkommenden Pkw ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Der Pkw-Fahrer war offensichtlich zu weit auf die Gegenspur geraten. Bei dem Ausweichmanöver kam der Laster nach rechts von der Fahrbahn ab und rutschte in den Straßengraben, wo er nach etwa 45 Metern zum Stehen kam. Der Lkw wurde leicht beschädigt und musste von einem Spezialkran geborgen werden. Für die Bergung musste die L 239 bis 16.30 Uhr voll gesperrt werden. Der Pkw-Fahrer entfernte sich nach dem Unfall unerlaubt von der Unfallstelle. Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen Pkw mit heller Farbe gehandelt haben. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden (0671/8811-0).

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Freitag, 22. September 2017, Seite 19

Friederike Louis stellt Buch über Gutenberger Dorfleben vor

Von Wolfgang Bartels

GUTENBERG - Eine „Bestseller-Autorin“ stellt Bürgermeister Jürgen Frank auf der großen Bühne des Kirmeszeltes vor: Die Gutenberger Schriftstellerin Friederike Louis. Zwei Jahre lang hat sie gesammelt, Nachbarn befragt und geschrieben, bis eine ganz besondere Chronik des Dorfes am Gräfenbach fertiggestellt war: „Brotbuch, Burg und Buckelspritz – Das Gutenberger Dorfleben im 20. Jahrhundert“ heißt das Werk. Mit Burg ist natürlich die über dem Dorf thronende Gutenburg gemeint, aber die beiden anderen Begriffe müssen der jungen Generation erklärt werden. Im „Brotbuch“ wurde das Mehl notiert, das die Leute zum Bäcker bringen mussten. Der gab dann die entsprechende Anzahl Brote heraus. Und am Martinitag erhielt der Bäcker dafür seinen Jahreslohn. Und die „Buckelspritz“ schnallte sich der Winzer auf den Rücken, um im Weinberg ..

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Der letzte Besuch der Tschernobyl-Kinder endete tragisch

Gutenberg. Der Verein „Freunde helfen Freunden – den Kindern von Tschernobyl“ löst sich zum Jahresende hin auf (wir berichteten). 25 Jahre lang organisierte die Gutenbergerin Karin Pfeiffer den Sommeraufenthalt von Kindern aus dem strahlenbelasteten Weißrussland in Gutenberg. Die Zahl der Kinder hatte im Laufe der Jahre immer weiter abgenommen, beim letzten und 25. Besuch kamen sechs Kinder und drei Betreuer. Drei Wochen lang genoss die Gruppe ihre Ferien, doch am Tag der Abreise verstarb Regina Lewkowa, die die weißrussischen Kinder 24-mal nach Deutschland begleitet hatte, ganz unerwartet an einer Krebserkrankung. „Wir alle sind unendlich traurig“, sagt Karin Pfeiffer.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Samstag, 2. September 2017, Seite 16

Im Neubaugebiet wird nächstes Jahr gebaut

Rat Spatenstich in den Heckenäckern ist im Oktober geplant – Künftig erhebt Kindertagesstätte Monatspauschale fürs Essen

Von unserem Reporter Dieter Ackermann

Gutenberg. Die gute Nachricht in der jüngsten Gemeinderatssitzung gab es gleich zu Beginn: „Mitte bis Ende Oktober erfolgt der Spatenstich für das Neubaugebiet in den Heckenäckern. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, kann im Sommer 2018 mit dem Bau der Wohnhäuser begonnen werden“, teilte Ortsbürgermeister Jürgen Frank auf die Frage einer Bürgerin mit.

Da die Ortsgemeinde Gutenberg Eigentümer aller Grundstücke in dem Neubaugebiet ist, hatte der Gemeinderat im Mai einen Festpreis von 130 Euro pro Quadratmeter beschlossen (wir berichteten). Darin sind auch die Erschließungskosten für den Straßenbau enthalten, sodass für die Erhebung der Erschließungsbeiträge nur die Ablösung in Frage kommt. Die Ablösungsverträge erfolgen jeweils im Rahmen der notariellen Grundstückskaufverträge, beschloss der Rat. Zuvor hatte Bürgermeister Markus Lüttger die Vorgehensweise erläutert.

Die sechs Meter breite und 300 Meter lange Straße erhält eine Asphaltdecke, Rinne und Gehweg werden zweifarbig gepflastert. Die Ratsmitglieder begrüßten, dass die Versorgungsleitungen im Gehweg untergebracht sind, sodass bei eventuellen Reparaturen die Straßendecke nicht mehr aufgerissen werden muss. Hinsichtlich der Anpflanzung von zwei Bäumen am Anfang und am Ende der Straße waren die Ratsmitglieder unterschiedlicher Meinung. Bei der Abstimmung gab es Stimmengleichheit. Damit war das Thema vom Tisch. Eine acht Meter lange und acht Zentimeter hohe Erhöhung der Straße, die die Raser bremsen soll, lehnte der Rat ebenfalls ab.

Ausführlich befasste sich das Gremium mit den Abrechnungsmodalitäten und der Höhe der Essenskosten in der Kindertagesstätte Gespensterburg. Grund war, dass der Rechnungshof die Essensbeiträge in den Kindertagesstätten der Verbandsgemeinde (VG) Rüdesheim beanstandet und als zu niedrig dargestellt hat. Laut Lüttger ist es sinnvoll, eine einheitliche Regelung in der VG zu erreichen. Ausgehend von 15 Essen pro Ganztagsplatz wird künftig ein monatlicher Pauschalbetrag von 45 Euro (2,90 Euro pro Essen) erhoben. Bei einem pauschalen Beitrag wird davon ausgegangen, dass wirklich nur die Kinder als Ganztagskinder angemeldet werden und somit auch einen solchen Platz belegen, die diese wirklich benötigen. Lüttger berichtete nämlich, dass es Eltern gibt, die ihre Kinder für den Ganztagsplatz anmelden, diese aber nur ein oder zweimal in der Woche kommen. Das wiederum hat zur Folge, dass diese Eltern meistens kurzfristig ihr Kind vom Mittagessen abmelden, um die bisher zu zahlenden 2 Euro zu sparen. Zudem könnten diese Plätze nicht an andere berufstätige Eltern vergeben werden. Die neue Regelung billigte der Gemeinderat einhellig. Ebenso eine Spende über 200 Euro, zweckgebunden für die Kindertagesstätte.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Mittwoch, 30. August 2017, Seite 14

Das Gutenberger Dorfleben im 20. Jahrhundert

Geschichte Friederike Louis sprach mit alten Einwohnern und stöberte in Archiven – Ihr Brotbuch beinhaltet viele historische Fotos

Von unserer Reporterin Christine Jäckel

Gutenberg. „Brotbuch, Burg und Buckelspritz“ – mit diesen drei zentralen Begriffen hat Friederike Louis einen Titel gewählt, der anschaulich das Spektrum ihres Buches über das Dorfleben in Gutenberg im 20. Jahrhundert zusammenfasst. Die Landwirtschaft war in der ersten Jahrhunderthälfte, die von den beiden Weltkriegen geprägt war, Lebensgrundlage für die Mehrheit der Dorfbevölkerung, und die Burgruine ist nach wie vor das Wahrzeichen des Ortes.

Das Geschichtsbuch in Erzählform ist die erste Veröffentlichung der Autorin, die seit 1980 mit ihrem Mann Claus Louis in Gutenberg lebt. Die Germanistin hat bisher ihr Schreibtalent mit herausragenden Büttenreden in der Dorffastnacht und bei der Bearbeitung von Boulevardstücken für die Amateurtheatergruppe Burgtheater Gutenberg, deren Leiterin sie ist, unter Beweis gestellt. Zu dem Gutenbergbuch wurde sie durch Gespräche mit älteren Einwohnern angeregt. Dass alle diese interessanten Lebenserfahrungen und Erlebnisse nicht unwiederbringlich verloren gehen sollten, trieb Friederike Louis bei ihrem Vorhaben an. Am Kirmessonntag, 10. September wird das Buch nach dem ökumenischen Gottesdienst im Zelt auf dem Dorfplatz vorgestellt.

Fingerspitzengefühl gefragt

„Ein Schlüsselerlebnis war, dass mir ein älterer Herr erzählte, wie sein Vater mit dem damaligen Burgbesitzer zur Zeit des Dritten Reiches ganz mutig die Hakenkreuzfahne von der Burgmauer entfernt hat und dann sagte, er wüsste noch mehr zu erzählen“, berichtet die Autorin.

Sie benötigte für dieses besondere Geschichts- und Geschichtenbuch sehr viel Fingerspitzengefühl und einen langen Atem. Zwei Jahre nahmen die Recherche und das Schreiben in Anspruch, ein Glücksfall war, dass Friederike Louis einen Verlag am Ort fand. Verleger Dr. Jörn Kobes ist mit seinem Unternehmen Computus Druck Satz & Verlag auf Geschichte und Archäologie spezialisiert, in erster Linie auf wissenschaftliche Publikationen. Jetzt kann sich auch der Erstlingstitel von Louis mit dem prominenten Erscheinungsort Gutenberg schmücken.

Zwei Vorgaben hatte sich Friederike Louis gesetzt: Sie wollte keine Chronik im strengen Sinn schreiben, sondern ihre Themen mit den lebendigen Schilderungen der Gutenberger abrunden, und sie beschränkte sich auf das 20. Jahrhundert, da die Frühgeschichte und die mittelalterliche Epoche Gutenbergs bereits gut erforscht sind.

Etwa 50 Gutenberger Bürger hat die Verfasserin befragt und gleichzeitig um Fotos und Postkarten gebeten. Mit einem Besuch war ihr Anliegen nicht erledigt. „Was mich am meisten beeindruckt hat, war die große Differenz zu unserem Leben heute. Die Bescheidenheit und Sparsamkeit. Die Menschen haben damals aus allem etwas gemacht“, schildert Louis. Beispielsweise selbst gemachte Lockenwickler.

Eine andere Kuriosität entwickelte sich daraus, dass die evangelischen Christen besser betucht waren als ihre katholischen Glaubensbrüder und in der simultan genutzten Kirche eine Heizung in-stallieren konnten. Die Katholiken mussten dagegen mangels Geld noch lange Zeit frieren, ihnen blieb der Zugang zum gut verschlossenen Stromkasten und Heizungsschalter verwehrt.

Fotoalben wurden Friederike Louis anvertraut und Bildschätze aus Schuhkartons auf ihre Anfrage hin gehoben. Das Buch mit einem Umfang von 224 Seiten enthält über 150 Abbildungen. „Die Bildbearbeitung war sehr aufwändig“, sagt Historiker Kobes knapp. Seine wissenschaftliche Akribie förderte Entdeckungen zutage wie ein Foto von der Gutenburg aus dem Jahr 1948 mit Hakenkreuz. Die Erklärung: Man hatte das NS-Symbol mit Lehmfarbe übermalt, als die amerikanischen Soldaten kamen.

Viel Fleißarbeit

Eine weitere Fleißarbeit war es, für Aufnahmen mit Personen und Gruppen die Namen herauszufinden. Dafür nutzte Friederike Louis, die sich von Anfang an ehrenamtlich in der Gemeinde engagierte und unter anderem die Orgel spielte, ihre vielen persönlichen Kontakte. Für die Darstellung der Dorfentwicklung kam ihr wiederum eine Wiederentdeckung zugute: Die Chroniken der evangelischen Schule von 1894 bis 1939 und der katholischen Schule von 1895 bis 1968 haben auf dem Dachboden des ehemaligen Ortsbürgermeisters unbeschadet überdauert.

„Und es gab die Abschriften der Originale von Hans-Werner Heinze. Damit hatte ich kurz vor Fertigstellung des Buches gesicherte Daten“, so die Autorin. Die jeweiligen Lehrer hielten alles Wichtige im Dorfgeschehen fest, etwa wie die Kartoffelernte ausgefallen war.

Die beiden Chroniken sollen den Grundstock für ein Gemeindearchiv bilden, hoffen die Autorin und ihr Verleger. Beide wollen sich dafür einsetzen, dass die Nachlässe von Senioren mit zeitgeschichtlich relevanten Dokumenten und Fotos gesammelt werden und für die Nachwelt erhalten bleiben.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Samstag, 26. August 2017, Seite 15

Lockenwickler aus Holunderholzstückchen

Von Wolfgang Bartels

DORFCHRONIK Friederike Louis hat in „Brotbuch, Burg und Buckelspritz“ Anekdoten über das Leben in Gutenberg zusammengetragen

GUTENBERG - „Glauben Sie an die Auferstehung?“, fragt der evangelische Pfarrer seinen katholischen Kollegen. Der antwortet: „Im Moment nicht.“ Beide liegen nach reichlichem Weingenuss in ökumenischer Eintracht im Straßengraben und wollen eigentlich nach Roxheim, um dort ihre Gottesdienste abzuhalten. Ein 80-jähriger Winzer hat Friederike Louis (72) diese Anekdote erzählt – nur eine von Dutzenden, die die Gutenberger Autorin in den letzten beiden Jahren zusammengetragen hat.

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Ferienfreizeit für Kinder aus Gomelregion endet

Engagement Verein löst sich nach dieser Runde auf

Gutenberg. Mit einem Reisesegen verabschiedeten Pfarrer Sebastian Gutzeit und die Mitglieder des Vereins „Freunde helfen Freunden – den Kindern von Tschernobyl“ die Teilnehmer der letzten Ferienfreizeit. Der diesjährige Aufenthalt war der letzte seiner Art: Weil in den vergangenen Jahren die Zahl der Gasteltern stetig zurückgegangen ist und der Vereinsvorstand ebenfalls Probleme hat, neue Mitstreiter zu finden, haben die Mitglieder beschlossen, den Verein nun aufzulösen.

Seit 25 Jahren werden Ferienaufenthalte für Kinder aus der Gomelregion in Weißrussland durchgeführt. Diese Region war besonders stark betroffen, als die Reaktorkatastrophe am 26. April 1986 im Block vier des ukrainischen Atomkraftwerks Tschernobyl, das im ukrainisch-weißrussischen Grenzgebiet liegt, weite Landstriche verstrahlte.

Zwei Jahre, nachdem die erste Freizeit organisiert worden war, gründete der Kreis der Aktiven, zu denen unter anderem Jutta Wirth, Richard Stiegler und Karin Pfeiffer gehörten, den Verein, um weißrussischen Kindern zu helfen. Die kleine Andachtsfeier in der evangelischen Kirche bereicherten die Gastkinder mit mehreren Liedbeiträgen, darunter mehrere Einzelvorträge von Veronika Roslik. Die heute 18-Jährige kam mit sechs Jahren zum ersten Mal zu einem Ferienaufenthalt nach Gutenberg und konnte – wie viele andere Tschernobyl-Kinder – mehrmals von einem Erholungsaufenthalt in unbelasteter Umgebung profitieren. Dabei sind über die Jahre hinweg viele Freundschaften entstanden. Die ersten Gutenberger Tschernobyl-Kinder sind inzwischen erwachsen und haben teils selbst schon Kinder.

Zum Abschluss der Segensfeier bedankten sich Kinder und Betreuer mit jeweils einer Rose bei Pfeiffer als Vorsitzender dafür, dass sie in Gutenberg und im Naheland eine zweite Heimat gefunden haben. Auch ein großes goldenes Herz erhielt sie von den Kindern. Für die jahrelange Unterstützung bei der Betreuung und Gestaltung des Ferienprogramms dankte Pfeiffer ihrerseits allen Gasteltern, Vereinen, Sponsoren und Initiativen sowie der Gemeindeverwaltung. Der Kontakt zwischen den Gutenbergern und den Gastkindern soll auch in Zukunft nicht abreißen. Wie Pfeiffer erklärte, will der Aktivenkreis weiterhin eine Schule und eine Suppenküche unterstützen. Im kommenden Jahr ist zudem eine Gastelternreise nach Weißrussland geplant. Christine Jäckel

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Dienstag, 15. August 2017, Seite 19

Im Oktober rücken Straßenarbeiter an

Von Wolfgang Bartels

NEUBAUGEBIET Bereits im kommenden Sommer sollen Häuslebauer „In den Heckenäckern“ in Gutenberg loslegen können GUTENBERG - Die drängendste Frage kam zuerst. „Wann können wir anfangen zu bauen im Neubaugebiet?“, wollte eine Bürgerin in der Einwohnerfragestunde wissen. Die Antwort von Bürgermeister Jürgen Frank war zufriedenstellend: „Mitte bis Ende Oktober soll es losgehen mit den Straßenbauarbeiten. Wenn das Wetter mitspielt, kann Juni/Juli nächstes Jahr mit dem Häuserbau begonnen werden, auf jeden Fall aber bis August.“ 27 Häuser sollen im Neubaugebiet „In den Heckenäckern“ entstehen – mit besten Aussichten auf die Gutenburg.

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Burgtheater Gutenberg spendet der Ortsgemeinde 1000 Euro

Gutenberg. Die Akteure des Burgtheaters Gutenberg haben das Herz auf dem rechten Fleck. Mit dem Gewinn ihrer Aufführungen unterstützen sie immer wieder Einrichtungen oder Organisationen. Diesmal erhält die Ortsgemeinde Gutenberg 1000 Euro. Im Kreis der Laienspieler übergab Regisseurin Friederike Louis den Scheck an Ortsbürgermeister Jürgen Frank für die Anschaffung einer mobilen Lautsprecheranlage für den Friedhof. Eine Ruhebank im Wert von 350 Euro gab‘s obendrauf. Die von den Gemeindearbeitern zusammen gezimmerte Sitzgelegenheit fand ihren Platz „Am Kewweberg“ auf dem Grundstück von Karl Ebert (Mitte), das dieser der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Frank dankte der Theatergruppe und Ebert für ihr uneigennütziges Engagement zum Wohl der Bürger.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 7. August 2017, Seite 20

Michelin-Senioren feiern gut gelaunt das zehnte Sommerfest

Gutenberg. Die 1050 Ruheständler des Michelin-Reifenwerks Bad Kreuznach haben viel zu der positiven Entwicklung des Unternehmens beigetragen, das mit 1650 Mitarbeitern der größte industrielle Arbeitgeber in der Region ist. Als Dankeschön erhielten alle eine Einladung zum Sommerfest, das die Mitglieder des Vereins „Wir. Senioren der Michelin Bad Kreuznach“ ausrichteten. 222 Teilnehmer hatten sich für die zehnte Auflage des Festes angemeldet, das zum achten Mal in der Gutenburghalle stattfand. Wie gewohnt fanden sich die Tischgruppen so zusammen, wie die Michelin-Rentner in ihrer aktiven Zeit in den Abteilungen zusammengearbeitet haben. Personalleiter Peter Kubitschek (links) freute sich, dass die ehemaligen Kollegen zahlreich erschienen waren und dankte Kilian Stephan und seinen Vereinskollegen, die neben dem Sommerfest auch den Schifffahrtsausflug auf dem Rhein und die Weihnachtsfeier organisieren.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Freitag, 4. August 2017, Seite 46

Gutenberger Tschernobyl-Verein löst sich auf

Von Wolfgang Bartels

GUTENBERG - Am Ende gab es Rosen und Tränen. Zuerst bedankten sich die Kinder aus Tschernobyl bei Karin Pfeiffer. 25 Jahre lang hat sie den sommerlichen Aufenthalt von Kindern aus dem strahlenbelasteten Weißrussland in Gutenberg organisiert. Doch dieses Jahr ist es das letzte Mal, dass Kinder aus Minsk und Umgebung nach Gutenberg kommen. Der Verein „Freunde helfen Freunde – den Kindern von Tschernobyl“ löst sich zum Jahresende auf.

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Gastkinder aus Tschernobyl hatten viel Spaß

Projekt DRK-Ortsverein Roxheim organisierte für die Kinder letztmals einen Ausflug in den Holiday Park nach Haßloch

Roxheim. Ein letztes Mal konnten die Helfer des DRK-Ortsvereins Roxheim um ihren Vorsitzenden Sascha Bott Gastkindern aus Tschernobyl eine Freude bereiten. Knapp 30 Jahre lang organisierten die Helfer in Zusammenarbeit mit dem Verein „Freunde helfen Freunden den Kindern aus Tschernobyl“ aus Gutenberg jedes Jahr einen Ausflug.

Bereits um 6.30 Uhr trafen sich die Helfer, um die Brötchen zum Frühstück und Mittagessen zu belegen, bevor es dann um 8 Uhr mit den Kindern plus deren Dolmetschern nach Haßloch in den Holiday Park ging. Die Kinder durften in kleinen Gruppen mit den Betreuern und Dolmetschern den Park erkunden und die Fahrgeschäfte ausprobieren. Nach einem sehr erlebnisreichen Tag ging es zum Abschluss in den Burger King nach Bad Kreuznach. Dort wurden die Kinder samt Betreuer von Ralf Jullien, dem Geschäftsführer des Restaurants, zu einem Abendessen mit Burger und Pommes eingeladen. Finanzielle Unterstützung gab es zudem von der Volksbank Rhein- Nahe-Hunsrück, dem Rewemarkt Hargesheim und der Fahrschule Paul Schmitt. Geplant und begleitet wurde der Ausflug von den Helfern Jessica Bott, Sina Münchow, Michael Mackiol-Münchow und Sascha Bott, die ehrenamtlich beim DRK in Roxheim tätig sind.

Da sich der Gutenberger Verein zum Jahresende auflöst, war dieser Ausflug die letzte Fahrt mit den Kindern aus der Ukraine, was bei allen Beteiligten trotz des wunderschönen Tages traurige Gesichter hervorrief. „Wir haben in den vergangenen Jahren sehr schöne Tage erlebt und Freundschaften aufgebaut“, resümierte Sascha Bott, der bereits als Kind mit seinem Vater die Ausflüge betreut hatte. Er ist sich sicher, ein weiteres soziales Projekt zu finden, das die Gruppe dann sicher mit dem gleichen Tatendrang betreuen wird.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Donnerstag, 3. August 2017, Seite 15

„Burgtheater“ spendet an die Gemeinde Gutenberg Ruhebank und Lautsprecheranlage

 GUTENBERG - (wba). Mit Kultur kann man vielleicht nicht reich werden, aber manchmal langt es immerhin für eine Bank – zumindest in Gutenberg. Die Gruppe des „Burgtheaters“ hat eine gemütliche Sitzbank gestiftet und am Wanderweg von Gutenberg nach Roxheim aufgestellt.

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Es war Liebe auf den ersten Blick

Jubiläum Diamantene Hochzeit im Hause Süß – Bei der Weihnachtsfeier des TuS Roxheim fing alles an

Gutenberg. „Jung gefreit hat nie gereut.“ Das alte Sprichwort könnte kaum besser passen als zu dem Gutenberger Ehepaar Hans und Hannelore Süß, das am heutigen Donnerstag im Kreise seiner Familie, Freunden, Verwandten und Bekannten Diamantene Hochzeit feiert.

1950, bei der Weihnachtsfeier des TuS Roxheim im Saale Hörning forderte der 21 Jahre alte Hans Süß aus Gutenberg die damals 16-jährige Hannelore Schneider aus Roxheim zum Tanz auf. Antwort der danebensitzenden Mutter: „Die kann noch nit danze.“ Hans blieb hartnäckig und sagte: „Ich bringe ihr das schon bei.“ Und schon legte er mit ihr einen Schieber aufs Parkett. Von da an verloren sich beide nicht mehr aus den Augen, denn es war die berühmte Liebe auf den ersten Blick. Sieben Jahre später trat das Paar in der evangelischen Kirche von Roxheim vor den Traualtar.

Die Jubilarin (82) erlernte den Beruf der Schneiderin, den sie auch einige Jahre ausübte. Seit mehr als 30 Jahren bringt sie ihre Stimme im gemischten Chor Gesangverein (GV) Gutenberg ein. Sie war lange im Turnverein Gutenberg aktiv und nimmt noch gern gemeinsam mit ihrem Mann am Seniorenkaffee der Gemeinde teil. Mit intensiver Arbeit im Pflanz- und Blumengarten hat sich das Jubelpaar bis zum heutigen Tag fit gehalten. Bei gemeinsamen Reisen stand Spanien ganz oben. In früheren Jahren waren beide bei der Gutenberger Dorffastnacht gesetzt. Ihre lustigen Zwiegespräche ließen Freudentränen nur so kullern.

Der Jubilar (87) brachte 67 Jahre lang bis 2016 seine Tenorstimme im GV Gutenberg ein, der ihm die Ehrenmitgliedschaft ebenso verlieh wie der TuS Gutenberg. Zudem sang er 25 Jahren lang im Michelin-Werkschor Bad Kreuznach. Hans Süß ist gelernter Friseur. Im elterlichen Landwirtschafts- und Weinbaubetrieb war er tätig, verdiente den Lebensunterhalt für sich und seine Familie bei den US-Streitkräften in Bad Kreuznach, in den Rüsselsheimer Opelwerken und den Seitz-Werken Bad Kreuznach. Den Gratulationsreigen für das in der Dorfgemeinschaft geschätzte und beliebte Ehepaar eröffnen die fünf Kinder, Schwiegerkinder, fünf Enkel und zwei Urenkel. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Donnerstag, 27. Juli 2017, Seite 14

Viermal Gold für Kiltz-Kreszenzen

AUSZEICHNUNGEN Gutenberger Weingut glänzt bei Blindverkostung und unterstreicht Ruf als Sauvignon-Blanc-Experte GUTENBERG - Mit der an der Nahe erst wenig verbreiteten Rebsorte „Sauvignon Blanc“ gelang dem Gutenberger Weingut Genheimer-Kiltz das Kunststück, sich bei einer groß angelegten Blindverkostung des Jahrgangs 2016 gleich mit vier goldprämierten Weinen in der Spitzengruppe zu etablieren. Hierzulande gelten Vater Georg Kiltz und Sohn Harald ohnehin schon seit Jahren als die Sauvignon-Blanc-Experten. ...

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Viele Infos, aber Optik von gestern

Von Simone Mager

WEBCHECK Gutenberg präsentiert sich auf seiner Internetseite rührig, aber ohne visuelle Eindrücke GUTENBERG - „Das sympathische Weindorf an der Nahe“, wie es auf der Webpräsenz von Gutenberg heißt, zeigt sich im Internet mit einem Auftritt, der zwar optisch von gestern ist, jedoch eine Fülle an Informationen bietet – im Webcheck die erste Gemeinde, die das Grußwort des Bürgermeisters sogar auf Englisch und Französisch veröffentlicht.

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65 Jahre im Chorgesang aktiv

Für stolze 65 Jahre Singen zeichnete der Vorsitzende des Kreismusikverbands, Herbert Drumm (rechts), Josef Lukas (2. von links) und Valentin Glöckner vom Gesangverein Gutenberg unter Beifall mit dem Ehrenbrief und der Ehrenurkunde des Chorverbands aus. In seiner Laudatio blickte Drumm auf die Zeit zurück, als beide Jubilare den Weg in den Chor fanden. Dabei sprach er von einem wichtigen Bestandteil des Gutenberger Kulturträgers. Dessen Vorsitzender Wilhelm Schneider (links) freute sich mit den treuen Sängern, denen er zu ihrer Auszeichnung gratulierte.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 3. Juli 2017, Seite 17

Stromausfall nach Feuer

Trafobrand In fünf Gemeinden war die Elektrizität weg

Kreis Bad Kreuznach. Ein Brand in einer Trafostation in Wallhausen im Weinbergsblick hatte weiträumige Folgen: In gleich fünf Gemeinden fiel dadurch die Elektrizitätsversorgung aus. Der Kabelschmorbrand löste am Dienstag um 10.01 Uhr Alarm bei der Feuerwehr in Wallhausen und der Einsatzzentrale in Rüdesheim aus.

Stromausfälle gab es in den Gemeinden Wallhausen, Hergenfeld, Gutenberg, Roxheim und Rüdesheim. Als die Einsatzkräfte aus Wallhausen an der Einsatzstelle im Weinbergsblick ankamen, drang leichter Rauch aus dem Trafohäuschen. Nachdem Mitarbeiter des zuständigen Energieversorgers eingetroffen waren, konnte die Tür durch diesen geöffnet werden. Der Schmorbrand war zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits eigenständig erloschen. Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten kontrollierte ein Trupp der Feuerwehr die Transformatorenstation vorsorglich mit der Wärmebildkamera. Mit einem Drucklüfter wurde die Station entraucht und anschließend wieder dem Energieversorger übergeben.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Mittwoch, 28. Juni 2017, Seite 13

Sänger und Zuhörer genießen musikalischen Nachmittag

Konzert Gaumenfreuden und Sangesgenuss ergänzen sich beim Auftritt des Gesangvereins Gutenberg und seiner Gäste

Gutenberg. Die Worte „Musikalischer Kaffeeklatsch“ interpretierte der Vorsitzende des ausrichtenden Gesangvereins Gutenberg Wilhelm Schneider folgendermaßen: „Musik hören, Kaffee trinken und klatschen.“ Und genau das taten mit großer Freude die Zuhörer und Sänger, die ins evangelische Gemeindehaus gekommen waren, um bei Kaffee und Kuchen schönem Chorgesang zu lauschen.

Und schon verkündeten die froh gelaunten und bestens disponierten Gastgeber unter der Leitung von Jürgen Heber mit reichlich Sangesfreude „Wie herrlich ist's im Wald“, um dann mit großer Ausdrucksstärke den „Zauber der Heimat“ zu besingen. Klar, dass die Zuhörer nicht mit Beifall sparten. Den gab's auch für den örtlichen evangelischen Kirchenchor, liebevoll „Chörchen“ genannt, dessen Interpreten mit „Einer hat uns angesteckt“ mit ihrem Glauben nicht hinterm Berg hielten. „Schau auf die Welt“, stimmten die Sänger um ihre Leiterin Sun-Yung Kang-Mäder an und erfreuten mit einem erfrischend fröhlichen Halleluja ebenso wie mit einem afrikanischen Glaubenslied, bei dem dann Mitklatschen angesagt war.

Dass Zeit ein Geschenk ist, machten die Akteure vom MGV Schöneberg unter der Leitung von Tamara Lukas deutlich und ließen das Publikum beim „Pater noster“ die Ohren spitzen. Der kleine, aber feine Chor, der stimmlich hervorragend besetzt war, verschaffte sich mit „Die Rose“ den allerbesten Platz in der Erinnerung der Zuhörer. Mit dabei war auch der katholische Kirchenchor Spabrücken. Die Protagonisten um ihren musikalischen Leiter Andreas Keber stellten mit „I Will Sing With the Spirit“ und dem Hit „Alles nur geklaut“ von der Gruppe Die Prinzen gekonnt unter Beweis, dass sie auch das weltliche Liedgut bestens beherrschen. Mit dem „Air“ aus der Orchestersuite Nr. 3 überzeugte der Chor genauso wie mit dem Ohrwurm „Rote Lippen sollst du küssen“.

Den gesanglichen Schlusspunkt unter einen unterhaltsamen Nachmittag setzten schließlich die Sänger des Gesangvereins Gutenberg, die sich insgesamt als gute und aufmerksame Gastgeber erwiesen, mit dem mexikanischen Mambo „Aelelita“ und dem gern gehörten Schlager „Gitarren klingen leise durch die Nacht“. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 26. Juni 2017, Seite 18

König gewinnt in Gutenberg

Tischtennis Zwölf Teilnehmer beim Rheinland-Cup – Schwache Resonanz beim Teamturnier

Gutenberg. Der Favorit hat sich durchgesetzt. Florian König, der in der Tischtennis-Regionalliga für den TTC Kerpen Illingen spielt, hat den Rheinland-Cup des TuS Gutenberg gewonnen. Der Idar-Obersteiner kam allerdings nicht ganz ungeschoren durch das Turnier. Seine einzige Niederlage kassierte König gegen Ulrich Korell vom TTC Laubenheim, der auf dem vierten Platz landete.

Zwölf Spieler nahmen an dem Kräftemessen in der Gutenburghalle teil – für Modus und Platzkapazität eine ideale Zahl. Gespielt wurde nach dem sogenannten Schweizer System. Zunächst traten Akteure mit geringerem Ranglistenwert gegen solche mit höherem an. Danach traf Sieger auf Sieger und Verlierer auf Verlierer, bis nach sechs Runde die Rangfolge feststand.

Fünf Tische standen zur Verfügung. So kam es immer wieder zu kleinen Unterbrechungen, da eine neue Runde erst beginnen konnte, wenn die vorherige abgeschlossen war. Die Spieler nutzten die kurzen Pausen zur Regeneration, da sechs Spiele in Folge – gerade bei den tropischen Temperaturen in der Halle – hohe Anforderungen an die Kondition stellten. Erst ein Gewitter senkte die Celsiusgrade auf eine erträgliche Höhe. Um 22 Uhr, nach vierstündiger Spielzeit, standen alle Platzierungen fest. Hinter König reihten sich mit einer Ausbeute von je 4:2 Spielen Karl Gromowski (TTC Kirn), Dirk Kemmer, Ulrich Korell (beide TTC Laubenheim) und Oliver Eid (SG Frei-Laubersheim/Hackenheim/Winzenheim) ein.

Weniger erfreulich für den TuS Gutenberg war die Resonanz Tags darauf auf das Zweier-Mannschafts-Pokalturnier. Lediglich drei Teams bewarben sich um den Sieg, und das, obwohl der Vorgabemodus allen Teilnehmern gleiche Chancen eröffnete. Selbst vom ausrichtenden Verein gingen keine Spieler an den Start. Über die genaue Ursache für die schwache Beteiligung rätselten auch die Veranstalter, da der Wettbewerb jahrelang der größte seiner Art in der Region war. TuS-Abteilungsleiter Jürgen Wallraf wollte nicht ausschließen, dass dieses Turnier letztmals stattgefunden hat. Gleich die erste Begegnung endete mit einer Überraschung. Holger Kaucher (TTC Kirn) und Uwe Mittelstädt (SG Birkenfeld/Heimbach) gewannen 3:2 gegen Michael Best und Florian Franzmann von der TTG Niederhausen/Norheim. Anschließend setzten sich Best und Franzmann mit 4:1 gegen Astrid Bäder (TTG Hargesheim/ Roxheim) und Thomas Lembrich (TTG Bad Kreuznach) durch. Da das unterlegene Team zum Abschluss Kaucher und Mittelstädt mit 5:0 bezwang, waren alle drei Mannschaften punktgleich. Weil zwei Paare auch das gleiche Spielverhältnis aufwiesen, mussten die Sätze gezählt werden. Da setzte sich das Duo aus Niederhausen und Norheim vor Bäder und Lembrich durch.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Mittwoch, 7. Juni 2017, Seite 25

Aufstieg wie Meistertitel gefeiert

Aufstiegsrunde zur A-Klasse

Bad Kreuznach Gutenberger Lob an den Kontrahenten Von unserem Redakteur Olaf Paare

Gutenberg. Andreas Gabalier setzte wieder und wieder an. Mit seinem Ohrwurm „Hulapalu“ in der Dauerschleife feierten die Fußballer des TuS Gutenberg nach dem 3:1 über die SG Alsenztal II – wir berichteten bereits – den Aufstieg in die A-Klasse.

„Happy Hour mitten in der Nacht“, heißt es in dem Lied. Auch wenn es erst kurz nach 21 Uhr war, glücklich waren die Gutenberger allemal, ließen die Sektkorken knallen und zelebrierten die obligatorischen Bierduschen. Der Aufstieg durch das Hintertürchen wurde in Gutenberg wie eine Meisterschaft bejubelt. „So fühlt es sich auch an. Gerade nach dem verlorenen Entscheidungsspiel in Fürfeld gegen die TSG Planig war das ein schöner Ausgleich“, sagte der Gutenberger Trainer Marco Enkler. Er freute sich, dass sich seine Spieler für eine außergewöhnliche Saison belohnten. „Das Wort Aufstieg haben wir das erste Mal vor dem Spiel in Fürfeld in den Mund genommen, davor nie, weil es gar nicht unser Anliegen war“, berichtete Enkler. Ihm war es wichtig, auch dem Gegner ein Lob auszusprechen: „Ich fand es extrem fair, dass die Alsenztaler ihre Mannschaft nicht von oben verstärkt haben, sondern mit ihrem normalen Team gespielt haben. Das hat zur Fair-Play-Ehrung vor dem Spiel gepasst.“ Enkler weiß aber, dass er seinen Kader, der nahezu komplett bleiben wird, verbreitern muss. Vier Zugänge sind geplant. Einen Abgang gibt es auch: Nach 78 Minuten wurde Enklers Bruder Danny mit einem Riesen-Applaus verabschiedet. Alle Spieler kamen angelaufen und klatschten ihn ab. Er wird nur noch als Stand-by-Spieler zur Verfügung stehen.

SGA-Trainer Maximilian Bauer gratulierte den Gutenbergern „zu einem verdienten Aufstieg“. Er machte aber auch seinem Team ein Kompliment: „Die Jungs haben das gut gelöst. Da sind viele junge Spieler dabei, die aus solchen Spielen viel lernen und mitnehmen können.“

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Dienstag, 6. Juni 2017, Seite 13

Große Dirigenten und tolle Ensembles erlebt

Glückwunsch Spitzenmusiker Claus Louis feiert in Gutenberg mit seinen Lieben seinen 80. Geburtstag

Gutenberg. Die große und kleine Musikwelt war und ist das Leben von Claus Louis, der am Pfingstmontag seinen 80. Geburtstag feiert. Der ehemalige Kammermusiker war vier Jahrzehnte lang aktiv und musiziert auch heute noch mit großer Begeisterung. Seit 16 Jahren lebt er in Gutenberg. In der Gemeinde im Gräfenbachtal fand er nicht nur seine zweite Heimat, sondern, wie er mit einem verschmitzten Lächeln gegenüber dem Oeffentlichen Anzeiger erklärte, „auch die Frau fürs Leben, nach der ich immer gesucht habe, und jede Menge liebgewonnener Freunde“. Der vitale Senior studierte einst Germanistik, dann Geige und Kammermusik bei Günter Kehr und Arthur Grumiaux. Als Stimmführer gehörte er dem Beethoven-Orchester Bonn an. In seiner Laufbahn hat Claus Louis unter vielen großen Dirigenten dieser Welt gespielt, von von Karajan bis Paul Hindemith. Darüber hinaus war er ein gern gesehener Gastmusiker beim Mainzer Kammerorchester, der Capella Coloniensis, dem englischen Orchester Academy of St. Martin in the Fields und dem Ensemble Intercontemporain in Paris (Vereinigung internationaler Solisten für Produktion und Konzerte mit neuster, vorwiegend experimenteller Musik). Zudem wirkte er 13-mal im Orchester der Bayreuther Festspiele mit und bei zahlreichen Produktionen der Fernsehsendung „Bios Bahnhof“. Der Sohn eines Schauspielerehepaars war mit großer Begeisterung auch 20 Jahre lang als Primarius des Louis-Quartetts kammermusikalisch tätig.

Der Jubilar gründete in Gutenberg das Lousiana Swingtett, das bei diversen Veranstaltungen wiederholt für große Aufmerksamkeit sorgte. Seinen ursprünglichen Wunsch, Schauspieler zu werden, erfüllt er sich mit großer Begeisterung in tragenden Rollen bei den Aufführungen des Burgtheaters Gutenberg, wo er zur Stammbesetzung zählt. Während seiner Studienzeit in Köln verdiente Claus Louis seine Brötchen mit Klarinetten- und Saxophonspiel in den Jazzkellern der Domstadt. Der Senior ist ein exzellenter Kenner von Shakespeare und ein großer Liebhaber von Inszenierungen. Von daher besucht er mit seiner Ehefrau Friederike frei nach dem Motto „Früher habe ich die Menschen unterhalten, heute gehöre ich zu den Zuhörern“, immer wieder Aufführungen in den großen europäischen Häusern. Zu den ersten Gratulanten für den Hobbybuchbinder gehören seine Ehefrau, die drei Kinder und zwei Enkel. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Samstag, 3. Juni 2017, Seite 16

Gutenberg jubelt, Alsenztal II trauert

Fußball-Aufstiegsrunde zur A-Klasse Bad Kreuznach TuS gewinnt auch zweite Partie – Mohammadi (2) und Krupa treffen beim 3:1 Von Olaf Paare und Mirko Bernd

Gutenberg. Der TuS Gutenberg hat es geschafft: Nach der bitteren Niederlage im Meisterschaftsendspiel gegen die TSG Planig setzte sich das Team von Trainer Marco Enkler nun in den beiden Aufstiegsspielen zur A-Klasse Bad Kreuznach gegen die SG Alsenztal II durch. Das Hinspiel hatten die Gutenberger bereits mit 4:1 gewonnen, gestern Abend legten sie zu Hause ein 3:1 (2:0) nach und ließen es vor 200 Zuschauern im Anschluss krachen. Als die Meister-shirts übergestreift wurden, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Alsenztal II bleibt B-Ligist.

Dabei waren die Vorzeichen gar nicht so gut für die Hausherren, denn der Drei-Tore-Mann vom Sonntag, Kamil Frackowiak, fehlte. Der ehemalige Alsenztaler weilte im Urlaub. Aber er wurde gut vertreten, denn es waren noch andere da, die die SG „nass“ machten. Im wahrsten Sinne des Wortes tat das Petrus zu Beginn des Spiels mit allen Akteuren, denn es goss wie aus Kübeln. Schiedsrichter Patrick Nikodemus pfiff die Partie auf dem Gutenberger Rasen aber an, und bereits zwei Minuten später gab es schon wieder Anstoß. Denn der TuS hatte einen Start nach Maß hingelegt und war durch Adrian Krupa in Führung gegangen. Nach einem abgefälschten Freistoß stand er am langen Pfosten völlig frei und hatte keine Mühe, den Ball zum 1:0 ins Netz zu donnern. Alsenztal kam dann etwas besser ins Spiel und hatte seine erste Chance durch Nico Zinser (11.). Aber ab der 30. Minute übernahm Gutenberg wieder das Kommando. Und in der 39. Minute stand es 2:0. Omid Mohammadi traf aus 22 Metern mit einem cleveren Volleyschuss nach einer Ecke über die komplette Abwehr der Alsenztaler samt Keeper Sven Schenk hinweg ins Tor. Mit dem 2:0 ging es in die Kabinen und es sah nicht danach aus, als könnten die Gäste die Geschichte drehen.

Aber es wurde doch noch einmal spannend, denn schon nach 52 Minuten traf Zinser nach einem schönen Solo für Alsenztal zum 2:1. Während dieser Treffer überraschend fiel, wäre ein weiterer nicht mehr in diese Kategorie gefallen, denn Alsenztal gab sich nicht auf. Aber der TuS überwand die kleine Schwächephase. Danny Enkler, Bruder des TuS-Trainers, vergab nach 66 Minuten eine Doppelchance, das wäre wohl die Entscheidung in einer guten zweiten Hälfte gewesen. Die nächste Doppelchance vergab der TuS in der 74. Minute – erst durch Mohammadi, dann durch Niklas Mittwich. In der 83. Minute aber machte es Mohammadi besser, viel besser. Von der Außenlinie zog er nach innen, zog ab und dann zog er Leine zum Jubeln – es stand 3:1, Gutenberg rüstete sich für die Aufstiegsfeier.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Samstag, 3. Juni 2017, Seite 25

Baugrundstücke unter der Gutenburg

GEMEINDERAT Straßenarbeiten „In den Heckenäckern“ könnten im September beginnen GUTENBERG - (wba). Mit Kosten von 615 000 Euro rechnet der Gemeinderat für den Straßenbau im Neubaugebiet „In den Heckenäckern“. Der Bau könnte im September/Oktober beginnen und brauche acht Monate, so der beauftragte Planer. Der Gemeinderat beschloss, Bürgermeister Jürgen Frank mit der Vergabe an den günstigsten und geeignetsten Anbieter zu beauftragen. Der Rat beschloss zudem, die fertig ...

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Enkler-Elf setzt Ausrufezeichen

Aufstiegsrunde zur A-Klasse Bad Kreuznach Gutenberger legen 4:1-Erfolg vor

Von unserem Mitarbeiter Lukas Erbelding

Alsenz. Am Ende kam für Kamil Frackowiak, Torjäger des TuS Gutenberg, nicht nur das Können, sondern auch das Glück hinzu. Timo Saueressig schlug in Minute 80 einen Freistoß in den Strafraum der SG Alsenztal II. Der Ball wurde zuerst geblockt, woraufhin Niklas Mittwich aus der zweiten Reihe abzog. Frackowiak stand in der Schussbahn und fälschte das Leder unhaltbar für SGA-Keeper Sven Schenk ins Tor ab. Es war der Treffer zum 4:1 (1:1)-Endstand für die Gutenberger Fußballer, die im ersten Aufstiegsspiel zur A-Klasse Bad Kreuznach direkt ein dickes Ausrufezeichen setzen konnten.

Überhaupt war es das Spiel von Frackowiak gewesen. Gegen seinen ehemaligen Verein trumpfte der Gutenberger Angreifer mächtig auf und hatte schon vor dem 4:1 zwei Treffer erzielt. Nach einem schönen Spielzug über mehrere Stationen passte Adam Uciechowski auf Frackowiak, der aus halbrechter Position zum 1:0 netzte (17.). Das 3:1 resultierte aus einer schönen Einzelaktion. Frackowiak lief einem langen Ball aus der eigenen Hälfte hinterher, zog einem Gegenspieler im Sprintduell davon, ehe er in den Strafraum eindrang und die Kugel mit der Fußspitze im gegnerischen Kasten unterbrachte (77.). Dass die Partie einen solch deutlichen Verlauf nehmen würde, war keineswegs vorhersehbar gewesen. In den ersten Minuten hatte der TuS Probleme mit den sehr energisch auftretenden Gastgebern. Dennis Weber setzte nach acht Minuten Dominik Geyer in Szene, dessen Abschluss aber kein Problem war für TuS-Keeper Dennis Meder. Kurz darauf wurde das Duell offener, da sich auch die Auswärtigen einige Szenen in der Nähe des SGA-Strafraums erspielten.

Vom 0:1 zeigten sich die Kombinierten keineswegs geschockt. „In der ersten Hälfte war es ein Hin und Her. Nach 30 Minuten hat die SGA etwas die Kontrolle übernommen“, stellte TuS-Übungsleiter Marco Enkler treffend fest. Der Ausgleichstreffer für die Heimmannschaft kurz vor dem Pausenpfiff war durchaus verdient. Markus Porr zirkelte einen Freistoß von der linken Seite gefühlvoll ins Torwarteck (43.). Die Gutenberger hatten dort sogar noch einen Spieler positioniert. Doch auch dieser konnte den Einschlag nicht verhindern. In den zweiten 45 Minuten stellte das 2:1 durch René Dupont eine Art Knackpunkt dar. Der eingewechselte Routinier Stefan Jung wurde im Strafraum von Keeper Schenk gelegt. Den Elfmeter verwandelte Routinier Dupont souverän (65.). „Im zweiten Abschnitt waren wir überlegen. Meine Mannschaft ist an ihr Limit gegangen. Wir mussten das Spiel gegen die TSG Planig vom Mittwoch nicht nur körperlich, sondern auch mental erst einmal wegstecken“, kommentiere Enkler. In der Folgezeit trat der TuS dominant auf und sorgte dank des Doppelpacks von Frackowiak für recht deutliche Verhältnisse.

SGA-Coach Maximilian Bauer, der personell nicht aus dem Vollen schöpfen konnte und im ersten Durchgang auch noch Kapitän Florian Wendling angeschlagen auswechseln musste, bilanzierte: „Das Spiel spiegelt unseren Saisonverlauf wider. Wir hatten wieder viele Verletzungssorgen. Entscheidend war aus meiner Sicht das Gegentor zum 1:2.“

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 29. Mai 2017, Seite 13

Gutenberg erhöht die Hundesteuer

Gemeinderat Doppelhaushalt 2017/18 schließt mit roten Zahlen – Neubaugebiet kostet erstmal viel Geld

Gutenberg. Bei Mäharbeiten fliegt den Gutenberger Gemeindearbeitern im wahrsten Sinne des Wortes der Hundedreck um die Ohren. Darüber hinaus häufen sich die Beschwerden über die Hinterlassenschaften der Vierbeiner im Gemeindebereich. Daher schlug Ortsbürgermeister Jürgen Frank bei der Beratung des Doppelhaushalts 2017/18 im Gemeinderat eine Erhöhung der Hundesteuer vor, die zu Diskussionen Anlass gab. Letztlich billigte der Rat die Anhebung bei zwei Gegenstimmen. Für den ersten Hund sind jetzt 40 statt 35 Euro fällig, für den zweiten Hund 60 statt 51, für jeden weiteren Hund 80 statt 68 Euro.

Weniger Personalkosten

Der Ergebnishaushalt 2017 schließt bei den Erträgen mit 1 131 850 Euro ab und bei den Aufwendungen mit 1 212 700 Euro, sodass hier ein Fehlbetrag von 80 850 Euro zu verzeichnen ist. Im Finanzhaushalt stehen den Einzahlungen von 1 550 Millionen Euro Auszahlungen von 1,563 Millionen Euro gegenüber. Das entspricht einem Minus von 13 000 Euro.

2018 sieht es weitaus günstiger aus. Die Erträge im Ergebnishaushalt betragen 1 145 750 Euro und die Aufwendungen 1 224 600 Euro. Damit schlägt ein Fehlbetrag von 78 850 Euro zu Buche. Im Finanzhaushalt betragen die Einzahlungen 300 000 Euro, die Auszahlungen zunächst 0 Euro.

Die Personalkosten verringern sich 2017 gegenüber dem Vorjahr um 29 700 Euro, betragen aber dennoch 401 550 Euro. Die Sachkosten sind 5800 Euro höher als im Vorjahr. An Sonderumlagen Grundschule sind in diesem Jahr 35 750 Euro und nächstes Jahr 36 100 Euro fällig.

Bei der Gewerbesteuer werden jeweils 75 000 Euro erwartet, bei der Lohn- und Einkommensteuer 512 800 und 528 200 Euro. Bei den Ausgaben schlagen die Umlagen an Land, Kreis und VG 2017 mit 492 650 Euro und 2018 mit 502 200 Euro zu Buche.

Gegenüber 2016 ist der positive Saldo um 15 500 Euro schlechter. Der Grund liegt darin, dass die Schlüsselzuweisung des Landes um fast 22 000 Euro zurückging. Jetzt wird eine Schlüsselzuweisung von 19 000 Euro erwartet, erklärte Bürgermeister Markus Lüttger, der mehrere Haushaltsschwerpunkte erläuterte. Auf die Kosten im Investitionsbereich eingehend, sprach er von Zahlen im Millionenbereich, bedingt durch die Ein- und Auszahlungen im Zusammenhang mit der Erschließung des Neubaugebiets „In den Heckenäckern“. Für den Erwerb von Grundstücksflächen einschließlich Vermessung und Kreisverkehrsplatz sind 700 000 Euro ebenso vorgesehen wie 615 000 Euro für den Straßenbau und einmalige Beträge für die Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung in Höhe von 300 000 Euro.

Die Verkaufserlöse inklusive der Erschließungsbeiträge bezifferte Lüttger auf 1,850 Millionen Euro. 2019 kommen noch 300 000 Euro dazu. Von den 28 Baugrundstücken dürften dieses Jahr 20 verkauft werden, vier 2018 und der Rest 2019. Der 700 000 Euro teure Ankauf des Baulands wird über ein Darlehen bei der VG-Kasse finanziert. Als weitere Investitionen sind 60 000 Euro für die Anschaffung eines Gemeindetraktors vorgesehen, sowie 3000 Euro für die Erneuerung des Vorplatzes der Friedhofshalle. Die Finanzierung erfolgt aus dem Verkauf der Baugrundstücke und der geringen freien Finanzspitze von 1650 Euro.

Hoffen auf Plus 2019

„Die Haushaltslage ist trotz niedriger VG-Umlage schwieriger geworden, zumal der Schwellenbereich für die Schlüsselzuweisungen gesenkt wurde“, bilanzierte Lüttger. Für Gutenberg bedeutet das 20 000 Euro weniger im Jahr. Ortsbürgermeister Frank zeigte sich zuversichtlich, „dass wir im Jahr 2019 wieder ein Plus verzeichnen können“. Der Gemeinderat billigte das Zahlenwerk einhellig. nn

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Dienstag, 23. Mai 2017, Seite 21

TV Gutenberg geht mit der Zeit

Jahreshauptversammlung Breite Angebotspalette für jedes Alter kommt gut an

Gutenberg. Im TV Gutenberg herrscht ein reges Vereinsleben. Das zeigte Schriftführerin Renate Eckes in der Jahreshauptversammlung des 274 Mitglieder zählenden Vereins auf. Die Angebotspalette reicht von Walking, „Gutes für den Rücken“, funktioneller Gymnastik, Step-Aerobic, Fit-Mix, Zumba, Line-Dance und Seniorengymnastik bis hin zum Ablegen des Deutschen Sportabzeichens. Letzteres überreichten die Übungsleiter Wilhelm Schneider und Harald Konrath einschließlich Urkunden an 20 Männer, Frauen und Kinder.

Ab 1. Mai bietet der TV Wandern an mit Touren in der näheren und weiteren Umgebung Gutenbergs. Die Termine werden in der Tageszeitung und im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde veröffentlicht. Im Oktober wurde ein Indicakurs begonnen, der jeweils donnerstags in der mittleren Turnhalle der Geschwister-Scholl-Schule in Wallhausen stattfindet. Die Vorstandsneuwahlen waren ein Vertrauensbeweis für die Amtsinhaber. Vereinschef Peter Kubitscheck teilte mit, dass der TV an der traditionellen Wanderung des örtlichen Gesangvereins am 1. Maifeiertag teilnimmt. nn Weitere Informationen zum TV Gutenberg auf der Internetseite www.turnverein-gutenberg.de

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Samstag, 22. April 2017, Seite 15

Betrunkene Frau tritt vor Gutenberger Festhalle nach Security-Personal

GUTENBERG - (hg). In der Nacht zum Ostermontag wurde der Polizei um 2.05 Uhr ein Randalierer in Gutenberg an der dortigen Festhalle gemeldet. Als Mitarbeiter eines Security-Dienstes den Randalierer am Boden fixieren mussten, kam die sehr stark alkoholisierte Lebensgefährtin des Randalierers hinzu und griff das Sicherheitspersonal mit Tritten und Schlägen gegen die Köpfe an. Zeugen, die schlichten ...

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Gutenberg: Flucht zu Fuß vor der Polizei nützt nichts

GUTENBERG - (hg). In der Nacht zum Ostermontag hatte die Polizei in der Schulstraße in Gutenberg eine Kontrollstelle eingerichtet. Um 2.35 Uhr bremste ein Auto etwa 40 Meter vor der Kontrolle und ein Paar verließ fluchtartig das Fahrzeug und versuchte, sich aus dem Staub zu machen. Die Polizeibeamten, ebenfalls gut zu Fuß, nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten Fahrer und Beifahrerin ...

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Wandern mit dem TV Gutenberg

GUTENBERG - (red). Am Sonntag, 9. April, startet der TV Gutenberg in Auen zu einer etwa elf Kilometer langen Rundwanderung mit leichten bis mittleren Anforderungen, durch eine vielfältige Kulturlandschaft am Soonwaldrand. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Bürgerhaus in Gutenberg sowie um 11.15 Uhr am Parkplatz am Kneipptretbecken. Eine Schlussrast ist im „Jäger aus Kurpfalz“ vorgesehen.

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Holzstapel in Gutenberg brennt

GUTENBERG - (red). In der Nacht zu Dienstag brannte in der Gemarkung Gutenberg ein Holzstapel. Als die Feuerwehren aus Gutenberg und Wallhausen sowie das Tanklöschfahrzeug der Rüdesheimer Wehr um kurz nach zwei Uhr nachts alarmiert wurden, war der Feuerschein nordöstlich der Ortslage bereits deutlich zu sehen. Beim Eintreffen der Feuerwehren am Brandort war der Holzstapel jedoch weitestgehend abgebrannt.

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Neue Ausrüstung schafft Sicherheit

Mit Hilfe des Fördervereins Freunde der Feuerwehr konnten ein Torantrieb und Einsatzausrüstung angeschafft werden

Kreis Bad Kreuznach

Der Förderverein Freunde der Feuerwehreinheit Gutenberg war lange Jahre in einen Dornröschenschlaf versunken. Seit 2009 ist er wieder aktiver denn je. In den ersten Jahren nach der Reaktivierung stand die Erwirtschaftung von finanziellen Mitteln zur Unterstützung bei der Beschaffung eines neuen Löschfahrzeugs im Vordergrund. Dank des monetären Beitrags des Fördervereins konnte 2015 ein fabrikneues Tragkraftspritzenfahrzeugs mit Wasser (TSF-W) beschafft werden. Die erweiterte Ausstattung des Fahrzeugs mit dem Wassertank konnte nur durch die großzügige Finanzspritze des Fördervereins realisiert werden. Nunmehr ist man bestrebt, die restliche Ausrüstung der örtlichen Feuerwehreinheit und der Jugendfeuerwehr aufzuwerten.

Unlängst beteiligte sich der Förderverein der Gutenberger Floriansmannschaft zur Hälfte an den Kosten für einen neuen Torantrieb in der Fahrzeughalle. Der neue Antrieb ist unter anderem mit einer Funkfernsteuerung ausgerüstet, sodass das Tor beim Ausrücken nicht mehr zeitraubend per Handtaster heruntergefahren werden muss. Ebenso wurden für die Jugendfeuerwehr hochwertige Wetterschutzjacken beschafft, damit der Nachwuchs zu jeder Jahreszeit gut geschützt und warm dem Hobby Feuerwehr nachgehen kann. Dieser Tage nun wurde die Ausrüstung für die Atemschutzgeräteträger optimiert. Für die vier in Gutenberg stationierten Atemschutzgeräte wurde je ein Beutel für Fangleinen beschafft, der direkt am Atemschutzgerät befestigt werden kann und somit immer mit in den Einsatz geht. Das unhandliche Umhängen der alten Leinenbeutel entfällt, die Geräteträger haben mehr Freiraum. Zusätzlich wurde für jeden Atemschutztrupp ein Holster (Tragetasche) für eine Brandfluchthaube beschafft. Mit diesen Hauben kann die Feuerwehr Personen aus verrauchten Bereichen retten.

Neben den Hauben können in den Holstern weitere „kleine Helferleins“ mitgeführt werden, wie zum Beispiel ein Rettungsmesser, eine Endlosbandschlinge mit Karabinerhaken, Markierungsstifte und kleine Holzkeile. Auch diese Hilfsmittel beschaffte der Förderverein. All dies kann dem Angriffstrupp im Innenangriff wertvolle Dienste leisten und trägt so zur Sicherheit der Einsatzkräfte und zur schlagkräftigen Rettung betroffener Personen bei.

Der gesamte finanzielle Beitrag des Fördervereins zur Unterstützung der Gutenberger Feuerwehr belief sich in den letzten Jahren auf über 18 000 Euro. Erwirtschaftet wurde dieses Geld durch Mitgliedsbeiträge und Festveranstaltungen, wie das jährliche Haxenessen an der Kirmes, den Martinsumzügen und den Sommerfesten. Jeder Bürger mag hier nun erkennen, dass er mit seiner Mitgliedschaft im Feuerwehrförderverein und mit seinen Besuchen auf den Feuerwehrveranstaltungen einen guten Beitrag zum Wohle der Allgemeinheit leistet, indem die Einnahmen wirkungsvoll in die Ausrüstung der Feuerwehr reinvestiert werden.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Freitag, 24. März 2017, Seite 45

Darsteller des Burgtheaters Gutenberg bringen originell inszenierte Komödie auf die Bühne

Von Sonja Flick

GUTENBERG - „Ich glaub, mein Schwein pfeift“, das war ja wohl Boulevardtheater vom Feinsten. Sympathische Charaktere, eine gehörige Prise Liebe, ein Hauch von Paris und ganz viele Portionen Chaos wegen emotionaler Verwirrungen waren die groben, höchst amüsant vermischten Zutaten des zauberhaften Stücks „Bonjour oder Alles nur Theater“. Erfrischend und kurzweilig, mit viel Wortwitz und noch mehr Überraschungen, zauberten die Darsteller des Gutenberger Burgtheaters dieses originell inszenierte Schauspiel auf die Bühne der Gutenburghalle.

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Vorhang auf für ganz normalen Wahnsinn des Lebens

Komödie Gutenberger Burgtheater sorgte dreimal für volles Haus Gutenberg.

Dreimal war die Gutenburghalle voll besetzt, als die Akteure vom Burgtheater Gutenberg die Komödie „Bonjour – oder Alles nur Theater“ von Katrin Wiegand nach einer Inszenierung von Friederike Louis mit Bravour auf die Bühne brachten. Theater im Theater zu spielen, das ist schon eine Nummer für sich. Vor allem dann, wenn sich immer wieder ganz normale Dinge in die Handlung einschleichen, die voll und ganz ins pralle Leben langen, die natürlich gewollt sind und das Salz in der Suppe ausmachen. Kurzum: der ganz normale Wahnsinn einer Truppe von Laienschauspielern, denen es immer wieder gelang, trotz der vielen Verstrickungen und Verwicklungen die Spannung aufrechtzuhalten und mit Spontanität, Situationskomik, Originalität, Spielwitz und Können, die Lachmuskeln des Publikums zu strapazieren.

Zum Stück: Die Schauspieler Sven Dominique (Marco Süß) und Susanne Martine (Heike Frank), Mitglieder einer Pariser Theatergruppe und frisch geschieden, proben, was das Zeug hält, denn schließlich rückt der Tag der Aufführung immer näher. Dass es sich bei dem Stück um Liebe, Untreue und sonstige Begleiterscheinungen, die das Leben so hergibt, dreht, beeinflusst ihr Verhalten auf der Bühne „kaum“. Doch als plötzlich die heulende Lena Nicolette (Manuela Plasa) auftaucht und vorgibt von Sven schwanger zu sein, und Waltraud Isabelle (Friederike Louis), Susannes Mutter, sich eine große Familie und Enkelkinder wünscht, spitzen sich die Ereignisse zu. Regisseur Richard (Claus Louis) und seine Assistentin Beate (Anette Klug) haben alle Hände voll zu tun, das Verwechslungskarussell dreht sich immer schneller.

Dazu tragen vor allem Zahnarzt Eduard Robert (Harald Fehsenfeld), der Vater von Lena, der ein Auge auf Susanne geworfen hat und das Stück lieber in „Ich glaube, mein Schwein pfeift“ umbenannt hätte, bei sowie „Mädchen für alles“ Anton (Udo Süß), der immer wieder in die Theaterproben hineinplatzt und die Lacher auf seiner Seite hat. Nicht zu vergessen der coole, nach Benzin riechende Tontechniker Thomas (Gerhard Sieber), das Mädchen Sofia Klug und der Überraschungsgast aus Gutenberg, Installateur Thomas Benzin. Das Durcheinander wird in der Generalprobe noch getoppt, sodass letztlich kaum noch einer weiß, was zum Stück gehört und was zum wirklichen Leben.

Sehr zur Freude der Zuschauer nimmt das Ganze mehr und mehr Fahrt auf, ebenso der Szenenapplaus. Schließlich finden Sven und Susanne wieder zueinander. Der Regisseur ist total geschafft, bricht zusammen und kann nur noch sagen „Ich glaube, mein Schwein pfeift“. Stürmischer Applaus und mehrere Vorhänge sind die Folgen. Zu den rundum gelungenen Aufführungen trugen auch Petra Gerth (Souffleuse) und Kerstin Geiger (Maske) bei. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Donnerstag, 23. März 2017, Seite 14

Förderverein „Freunde der Feuerwehr-Einheit Gutenberg“ beschafft Ausrüstung für Floriansmannschaft

GUTENBERG - (red). Der Förderverein „Freunde der Feuerwehr-Einheit Gutenberg“ war lange Jahre in einen Dornröschen-Schlaf versunken. Seit 2009 ist er wieder aktiv. In den ersten Jahren nach der Reaktivierung stand die Erwirtschaftung von finanziellen Mitteln zur Unterstützung bei der Beschaffung eines neuen Löschfahrzeugs im Vordergrund. Dank des Beitrags des Fördervereins konnte 2015 ein fabrikneues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) gekauft werden. Die erweiterte Ausstattung des Fahrzeugs mit dem Wassertank wurde durch die großzügige Finanzspritze des Fördervereins möglich.

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Am Wochenende wird Komödie auf die Bühne der Gutenburghalle gebracht

Von Sonja Flick

GUTENBERG - Nach den erfolgreichen Aufführungen der vergangenen Jahre hat das Burgtheater nun eine neue, originelle und wundervolle Komödie im Gepäck. Das aktuelle Stück des Burgtheaters Gutenberg spielt in Paris und dreht sich um Liebe, Untreue und andere Begleiterscheinungen. Die Aufführungen finden am 18. und 19. März in der Gutenburghalle in Gutenberg statt. Der Saal wird 60 Minuten vor Beginn geöffnet. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wer noch Tickets will, muss sich sputen, denn die Aufführung am Samstag ist bereits ausgebucht.

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Gutenberger entfernen nur das Totholz

RAT Nach schweren Wolkenbrüchen im Sommer wird sich am Gräfenbach nicht viel verändern / Neue Sprossenwand für Sporthalle GUTENBERG - Drei Besichtigungen gab es bisher am Gräfenbach nach den schlimmen Wolkenbrüchen vom Sommer, doch viel verändern wird sich nicht. „Das Totholz soll entfernt werden, alles andere bleibt im Bach“, erklärte Bürgermeister Jürgen Frank dem Gemeinderat. Die Kreisverwaltung als Untere Wasserbehörde habe einen Teil des Ackerlandes gekauft, worauf sich der Bach nach Wolkenbrüchen ausbreiten ...

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Bernd Closen für die gute Zusammenarbeit gedankt

Rat Kopfschütteln über von Totholz übersäten Bach

Gutenberg Bei der Beratung der Forstwirtschaftspläne 2017 im Gemeinderat kündigte Forstamtsleiter Bernd Closen an, dass 2017 keine betrieblichen Maßnahmen im 23 Hektar großen Gemeindewald geplant seien. Abzüglich der Kosten von 750 Euro für Verkehrssicherung, Forstbetrieb, Waldschutz und Wegeunterhalt verbleiben von 3100 Euro Jagdpacht 2350 Euro, die in die Rücklage für den Wegebau fließen. Der Rat billigte die Planung und ließ sich über die Neugestaltung der Forstreviere informieren, die im Frühjahr 2018 abgeschlossen sein soll. Ortsbürgermeister Jürgen Frank bedauerte, dass nach Förster Werner Proske auch Bernd Closen Ende des Monats in den verdienten Ruhestand geht. „Mit beiden hat die Zusammenarbeit großen Spaß gemacht“, betonte Frank und bedankte sich bei Closen unter Beifall mit einem Weinpräsent.

Die Erweiterung des Neubaugebiets „In den Heckenäckern“ nimmt weiter Gestalt an. Nachdem der Rat nach der Offenlage des Bebauungsplans sieben Anregungen zur Kenntnis genommen hatte, erfolgte der Satzungsbeschluss. Die Straßenplanung wurde an das Ingenieurbüro Fredi Barth in Wallhausen vergeben.

Die Straßensanierungsarbeiten im Ort, die zusammen mit den Gemeinden Hargesheim, Sommerloch, Wallhausen, Braunweiler und Hüffelsheim ausgeschrieben wurden, führt ein Unternehmen aus Sohren für 9208 Euro aus. Auf Empfehlung des Gemeinde- und Städtebundes sah die Gemeinde davon ab, die Erdgaslieferungen neu auszuschreiben. Der Vertrag wird verlängert. Wegen des großen Personalaufwands nimmt Gutenberg nicht an der Bewerbung für den SWR-Wanderspaß teil. Der Gemeinderat nahm die Spende eines Bürgers von 100 Euro, zweckgebunden für den Friedhof, dankend an, lehnte aber die Teilnahme am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ einstimmig ab.

Kopfschütteln und Unverständnis herrschten im Rat und bei den Zuhörern, als Frank mitteilte, dass es inzwischen die dritte Begehung am vom Totholz übersäten Gräfenbach gegeben habe. „Es wird sich nicht viel ändern, denn das im Bereich des Bachbetts abgelagerte Totholz wird als Hochwasserschutz für Hargesheim und Bad Kreuznach gesehen“, sagte Frank. Flächen seien aufgekauft worden, auf denen sich das Wasser ausbreiten kann, um langsam wieder abzulaufen. Holger Schmidt (WG Frank), sah das nicht so. Seiner Meinung nach müssen die politischen Gremien hier etwas unternehmen, „denn diese Situation birgt unvorhergesehene Risiken“.

Auch Bürgermeister Markus Lüttger war mit der Vorgehensweise der Behörden nicht einverstanden. „Grundstücksflächen aufzukaufen, kann nicht der große Wurf sein, denn das ist dem Wasser schließlich egal. Eigentum, Mensch und Leben gehen über Totholz. Unser Anliegen war, dass dieses Holz nach einem Hochwasser beseitigt wird.“ nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Freitag, 10. Februar 2017, Seite 18

Narren vom TuS Gutenberg reihen Höhepunkt an Höhepunkt

AZ vom 06.02.2017

GUTENBERG - (fli). „Als Star und Sternche mitgemacht, die Gudeberjer feiern Fassenacht!“, lautete das Motto des Abends. Mit schwungvoll in die Lüfte schwingenden Männerbeinen, attraktiven Damen, die Tacheles redeten, und Adam und Eva im zänkischen Zwiegespräch reihte sich bei der Gutenberger Kappensitzung in der mit über 250 Gästen komplett ausgebuchten Gutenburghalle Höhepunkt an Höhepunkt. ...

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Dorffastnacht vom Allerfeinsten

Frohsinn Nach zwei Jahren Pause ließen es die Gutenberger ordentlich krachen

Gutenberg. Nach zwei Jahren ohne Kappensitzung ließen es die Gutenberger Fastnachtsstrategen ordentlich krachen. In der voll besetzten Gutenburghalle brannten sie ein vierstündiges Feuerwerk der guten Laune ab und boten dem aufgekratzten Narrenvolk feinste urwüchsige Dorffastnacht.

Die glänzend aufgelegte Sitzungspräsidentin Manuela Weidmann schwang mit Bravour das Zepter. Als Erstes kündigte sie die Garde aus Braunweiler an. Die acht Jungs um Nadine Weidmann und Julia Schatz ließen die Beine nur so fliegen. Ein erster Hingucker und echter Spaßmacher.

Als Protokoller hielt Christa Dapper den Gutenbergern den Narrenspiegel vor. Sie glossierte das Welt- und Dorfgeschehen und kehrte dabei den Staub aus mancher dunklen Ecke. Das hörte sich so an: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hatte die kürzeste Regentschaft im Naheland?“ Die Antwort lieferte sie gleich mit. „Unsere Naheweinprinzessin Laura, die war schwanger.“ Sein Fett bekam auch der randalierende Zeitungsausträger ab. Das kam an. Ebenso Thomas und Nadine Benzin, die sich als Adam und Eva fetzten und zwerchfellerschütternde Einblicke in ihr Eheleben gaben.

Eine Augenweide waren die Mädels der Showtanzformation Illusion (Leitung Nadine Benzin/Melanie Weckmüller), die im Militärlook über die Bühne stoben, dass es eine Freude war. Die wurde dann noch von den Ladykrachers um Nadine Benzin um einiges gesteigert. Unter dem Motto „Hüttengaudi in Lederhosen“ rockten die 14 Damen zu Titeln wie „Hulapalu“ die Halle.

Friederike Louis legte nach. Sie kam als Tina Turner, eine Rolle, die ihr auf den Leib geschneidert war, beleuchtete das Dorfgeschehen, dass sich die Balken bogen und ließ, begleitet von den Backgroundgitarristen Christian Schriewer und Marco Süß, tanzend und singend die Freudentränen nur so kullern. Kostprobe: „Tante Ruth (ehemaliger Dorfladen) hat nicht mehr Shop, wenn ich mich style, schüttelt sie de' Kopp. Was sinn das dann vor neie Ferz und schlüpft dann in ihr Kittelscherz.“ Oder: „Amerika hab ich den Rücken gekehrt, denn da regiert jetzt ein Mann, der fasst mir an den Busen ran. Der geht so weit, dass er um Wallhausen eine Mauer baut, die die Wallhäuser dann bezahle müsse.“ Das saß. Auch ihre Erkenntnis: „Ich bin im besten Alter mit Design zum Eintritt in den Gesangverein.“

Die Soonwaldrand-Plattler tanzten sich mit ihrer Leiterin Petra Ender als Kosaken in die Narrenherzen, ehe „De Schoppeschorsch aus de Palz“ (Jochen Merz) zum närrischen Rundumschlag ausholte: „Was dem Japaner sei Koi, iss dem Pälzer sei Woi.“ Oder: „Was in de Palz kleener iss als ein 0,5-Liter-Glas, iss Schluckimpfung.“ Er lästerte auch über seine korpulente Ehefrau: „Ihr stellt sich nicht die Frage, was ziehe ich an, sondern wie komme ich da rein.“ Den frenetisch gefeierten Schlusspunkt setzten die Traumtänzer. Nadine Benzin hatte die Jungs auf Vordermann gebracht, die etwa zu Titeln der Blues Brothers ihre Revuekörper ins rechte Licht setzten. nn

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 6. Februar 2017, Seite 21

Friedhofswege befestigt

Gutenberg. Rund 240 Quadratmeter Friedhofswege sowie 100 Quadratmeter des Vorplatzes an der Friedhofshalle (im Hintergrund links) haben die Gemeindearbeiter Peter Brand und Ottmar Hahn, ehrenamtlich von Kai Fröhlich unterstützt, in mehr als 60 Stunden mit Betonpflaster befestigt. „Bedingt durch noch vorhandene und den günstigen Erwerb der fehlenden Steine, fielen lediglich 2400 Euro an Kosten für die Gemeinde an“, freute sich Ortsbürgermeister Jürgen Frank. Gleichzeitig teilte er mit, dass die Rasenfläche des neuen Urnengrabfeldes an die Wege angeglichen und im Frühjahr neu eingesät wird. nn Foto: Dieter Ackermann

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Donnerstag, 5. Januar 2017, Seite 19

Feuerwehr rettet Fahrer aus Fahrzeugwrack

Unfall Wagen überschlug sich mehrfach – Die L 239 zwischen Roxheim und Gutenberg war gesperrt

Roxheim/Gutenberg. Ein folgenschwerer Unfall wurde am Dienstagabend gegen 21.20 Uhr auf der Landesstraße 239 zwischen Roxheim und Gutenberg verursacht. Dabei verletzte sich der unfallverursachende Fahrer schwer und musste mit hydraulischen Rettungsscheren aus seinem Auto befreit werden.

Ein aus Richtung Gutenberg fahrender Toyota Celica war auf der L 239 in einer Kurve aus bisher noch unbekannten Gründen nach links von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich mehrfach auf dem angrenzenden Acker überschlagen. Das Fahrzeug kam anschließend auf den Rädern zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde schwer verletzt.

Als die Feuerwehreinheit Roxheim sowie die Stützpunktfeuerwehr Rüdesheim und der Führungsdienst der VG-Feuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen, befand sich der Verletzte noch im Unfallfahrzeug. Die Besatzung eines Rettungswagens des Malteser Hilfsdienstes sowie eines DRK-Notarzteinsatzfahrzeuges hatten bereits mit der medizinischen Versorgung des Mannes begonnen. Da der Verdacht auf eine Verletzung der Wirbelsäule bestand, entschieden sich der Notarzt und der Rüdesheimer Wehrführer Martin Barth für die Entfernung des Fahrzeugdachs, um eine achsengerechte Rettung des Fahrers sicherzustellen.

Hierzu brachten die Feuerwehrleute aufgrund von Temperaturen unter dem Gefrierpunkt parallel zwei hydraulische Rettungsscheren zum Einsatz. Zudem sorgten die Aktiven mit Scheinwerfern dafür, dass der Patient nicht auskühlte. Die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet und der Brandschutz sichergestellt. Die Landesstraße 239 war für die Dauer der Rettungsarbeiten voll gesperrt. Nachdem der völlig demolierte Toyota von einem Abschleppwagen geborgen war, konnte der Einsatz unter der Leitung von Christian Vollmer und der technischen Leitung von Rouven Ginz nach gut 90 Minuten beendet werden. 40 Kräfte der Feuerwehren waren beteiligt.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Donnerstag, 22. Dezember 2016, Seite 11

Totholz im Gräfenbach bleibt leidiges Thema

Umwelt Jürgen Frank strebt Veränderungen an

Gutenberg. Große Mengen an Totholz im Gräfenbach und dessen Uferbereich sorgen seit Jahren für Diskussionsstoff und Unmut. Vor allem bei Hochwasser, wenn es durch Stauungen zu Überflutungen kommt, die erhebliche Schäden an Wirtschaftswegen und auf Feldern verursachen. Davon konnten sich bei der jüngsten Begehung, zu der der Gutenberger Ortsbürgermeister Jürgen Frank eingeladen hatte, Bettina Dickes (Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes), Lisa Faust, Oliver Strub, Ralph Gockel (Landwirtschaftskammer), Johannes Thilmann (Kreisvorsitzender Bauern- und Winzerverband) und der Beigeordnete der VG Rüdesheim, Dietrich Braun, überzeugen.

Frank sprach von einem leidigen Thema, das seine Vorgänger immer wieder beschäftigt hatte, und kritisierte, dass die Wasserbehörde mit der Begründung, es handele sich um ein einzigartiges Biotop, es nicht erlaubt, einzelne Stämme aus dem Bachbett zu entfernen. Verärgert zeigte sich der Ortsbürgermeister darüber, dass Kreisbeigeordneter Hans-Dirk Nies bei der Begehung im Juni mit Vertretern der Wasserbehörde, des Kreises, der Verbandsgemeinde, Ortsgemeinde und der Landwirtschaftskammer zugesichert habe, Abhilfe zu schaffen. Außer dass der Kreis eine Ackerfläche erworben habe, die laufend überflutet ist, sei nichts passiert. „Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man den einen oder anderen Baum, der im Bachbett oder Uferbereich liegt, entfernen muss“, betonte Frank.

Daran, dass Abhilfe geschaffen werden muss, ließ auch Braun keine Zweifel aufkommen. Er weiß, dass es im Tiefbrunnen Gräfenbachtal in unmittelbarer Nähe des Baches bei größerem Hochwasser immer wieder zu Verunreinigungen des Trinkwassers gekommen ist. Das habe ebenso Kosten verursacht wie die Schaffung einer in der Nähe gebauten Regenrückhaltung, die inzwischen zugeschlemmt ist und nicht mehr ihren Zweck erfüllt. „Es kann einfach nicht in Ordnung sein, dass es, sobald das Wasser des Gräfenbaches ansteigt, bei der Trinkwasserversorgung für Roxheim zu Problemen kommt“, bekräftigte Braun. „Wenn Trinkwasser geklärt werden muss, geht es um die Gesundheit von Menschen“, machte Dickes deutlich. In einem Schreiben wird Frank den Kreisbeigeordneten an sein Versprechen erinnern. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 5. Dezember 2016, Seite 12

Weniger Bauplätze als geplant: Gutenberger Gemeinderat beschließt Änderung des Konzepts für „In den Heckenäckern“

AZ vom 28.11.16 von Jens Fink

GUTENBERG - Mit den während der Offenlage eingegangenen Einwendungen zum neuen Baugebiet „In den Heckenäckern“ befasste sich der Gemeinderat. Mittlerweile liegen 37 Anfragen für Grundstücke in diesem Areal vor. Da die Grundstücke größer als ursprünglich geplant ausfallen, werden vermutlich weniger als die zunächst vorgesehenen 30 Bauplätze entstehen. Planer Harald Hampel verwies jedoch darauf, dass das Baugebiet südwestlich in Richtung Wallhausen zu einem späteren Zeitpunkt „verlängert“ werden könne. Der Rat beschloss einstimmig die Änderung des Bebauungsplans, der erneut einen Monat lang bei der Verwaltung öffentlich ausgelegt wird.

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Bebauungsplan wird überarbeitet und erneut ausgelegt

Gemeinderat Rechnungshof kritisiert Essenkosten der Kita in Höhe von 2 Euro pro Tag als nicht kostendeckend

Gutenberg. Planer Harald Hampel ist in der jüngsten Sitzung des Gutenberger Gemeinderats ausführlich auf die zehn eingegangenen Stellungnahmen zur Bebauungsplanänderung und -erweiterung für das Teilgebiet „In den Heckenäckern“ eingegangen. Diese nahm der Rat zur Kenntnis und stimmte der Vergrößerung des Regenrückhaltebeckens zu, ebenso, dass keine Fristrichtung in den Plan aufgenommen wird.

Wilhelm Schneider (WG Frank) wollte wissen, ob Gas- und Stromanschlüsse auf die Grundstücke verlegt werden. Das verneinte der Planer und machte deutlich, dass die Anschlüsse nur bis zum Grundstück verlegt werden. Der überarbeitete Plan wird erneut für vier Wochen bei der VG-Verwaltung in Rüdesheim ausgelegt.

Für den verhinderten Rechnungsprüfungsausschussvorsitzenden Holger Schmidt (WG Frank) erläuterte Schneider die Jahresabschlüsse 2010 und 2011. 2010 schloss die Ergebnisrechnung mit einem Fehlbetrag von 31 161 Euro ab, die Finanzrechnung mit einem Minus von 31 535 Euro. Die Bilanzsumme ist sowohl aktiv als auch passiv mit 5 577 834 Euro ausgeglichen. 2011 schloss die Ergebnisrechnung mit einem Fehlbetrag von 158 219 Euro, die Finanzrechnung mit 118 761 Euro. Mit 5 381 855 Euro ist die Bilanzsumme ausgeglichen. Die Entlastung der Verwaltungsspitze erfolgte einstimmig.

Nach der Erläuterung durch den VG-Beigeordneten Michael Schaller beschloss der Rat, das Wahlrecht zur Neuregelung der Umsatzbesteuerung auszuüben, sodass es bis Ende 2020 bei der bisherigen Regelung bleibt. Ortsbürgermeister Jürgen Frank teilte mit, dass der Rechnungshof die Essenskosten der Kindertagesstätte (2 Euro pro Tag) als nicht kostendeckend bemängelt hat. Zudem soll die Art der Abrechnung überdacht werden. Nach kurzer Beratung wurde der Punkt zurückgestellt, bis die Verwaltung den Vorschlag einer Vorauszahlungspauschale geprüft hat.

Die drei Brücken über den Gräfenbach in Gutenberg müssen einer Prüfung unterzogen werden. Den Auftrag dazu vergab der Rat an ein Statikprüfbüro in Bad Kreuznach. Die Bestandsaufnahme und Erstellung der Brückenbücher kostet 2200 Euro, die jährliche Überprüfung der Brücken 2500 Euro. Unter der Voraussetzung, dass der Gemeinde keine Kosten entstehen und die versicherungsrechtlichen Aspekte geklärt sind, hatte der Rat nichts gegen den Wunsch von Bürger Hans Andreas Oeheme einzuwenden, in der Verlängerung der Glascontainer auf dem Dorfmittelpunkt eine Boulebahn zu errichten.

Das Vorhaben, eine Fläche im Hahnenbacher Wald für ein Ökokonto stillzulegen, kann nicht realisiert werden. Die Fläche sei nicht ökofähig, teilte der Ortsbürgermeister mit. Die 1000-Euro-Spende der FWG Süß billigte der Rat ebenso wie die Spende über 829 Euro von zwei Privatpersonen. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 21. November 2016, Seite 12

St. Martinsumzug: Gutenberger ziehen als Erste im Landkreis mit ihren Laternen durch die Gassen

GUTENBERG - (dna). Eine Woche vor dem 11. November haben die Gutenberger bereits ihren St. Martins-Umzug gefeiert und damit den Anfang aller Martinsumzüge im Landkreis markiert: Am Donnerstag startete der Zug traditionell vom Dorfmittelpunkt aus, wo die Freiwillige Feuerwehr und der Förderverein wie jedes Jahr ein großes Martinsfeuer und Stände zur Bewirtung aufgebaut hatten. Orchesterverein ...

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Ausschuss schlägt Reparatur der Löcher vor

SCHULSTRASSE Gutenberger Kommunalpolitiker informieren sich vor Ort über die Schäden

GUTENBERG - (jsp). Auf der Schulstraße klaffen zahlreiche, teils schon recht tiefe Löcher im Fahrbahnbelag. Diese Löcher sollten in jedem Fall verschlossen werden, waren sich die Mitglieder des Bauausschusses bei einer Besichtigung der Schäden vor Ort einig. Das Verschließen der Löcher könne womöglich im so genannten Dünnschichtverfahren erfolgen. Sinnvoll wäre es, die Maßnahme nach der Frostperiode im Winter durchzuführen, meinten die Ausschussmitglieder.

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Erlös für guten Zweck gespendet

Fraueninitiative „Alles fürs Kind“ organisiert 50. Basar – 500 Euro an Verein „Freunde helfen Freunden – Den Kindern von Tschernobyl“ übergeben

Bad Kreuznach/Gutenberg Vor Kurzem konnte die Fraueninitiative „Alles fürs Kind“ ihren 50. Basar in der Theodor-Fliedner-Halle ausrichten. Hinter der Bezeichnung „Alles fürs Kind“ steht eine Gruppe von Frauen, die seit nunmehr 25 Jahren jeweils im Frühjahr und im Herbst auf einem Kindersachenbasar Kleider, Spielzeug, Kinderwagen und mehr anbieten und den Erlös für einen guten Zweck spenden. In diesem Jahr durfte sich der Verein „Freunde helfen Freunden – Den Kindern von Tschernobyl“ aus Gutenberg über einen Scheck in Höhe von 500 Euro freuen.

Der Verein aus Gutenberg existiert bereits seit 1992 und hat in dieser Zeit knapp 600 erholungsbedürftigen Kindern und Jugendlichen aus dem Umland von Tschernobyl einen mehrwöchigen Aufenthalt in Gutenberg und Umgebung ermöglicht.

Die erste Vorsitzende des Vereins, Karin Pfeiffer, finanziert mit dem gespendeten Geld die erforderliche Versicherung und den Transport der Kinder nach Deutschland. Mit auf dem Foto sind Kinder, die in diesem Sommer für vier Wochen in Deutschland zu Besuch waren. Es werden auch immer wieder neue Gastfamilien für diese Kinder sowie Spendengelder für Transport und Versicherung gesucht.

Zusätzliche Informationen gibt es im Internet unter www.freunden-helfen.de

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Freitag, 28. Oktober 2016, Seite 37

Indiaca: Ein Sport für jedes Alter

TV Gutenberg bietet Teamsport ab sofort in der Geschwister-Scholl-Schule in Wallhausen an – Fitness steht im Vordergrund

Gutenberg/Wallhausen Auch wenn der Name Indiaca für viele unbekannt sein dürfte, wurde das Spiel mit dem Federball in Deutschland schon in den 50er-Jahren in vielen Freizeitgruppen gespielt. Indiaca ist ein Turnierspiel mit geringem Verletzungsrisiko, bei dem Frauen und Männer, Jungen und Mädchen gemeinsam in einer Mannschaft spielen können. Zwei Mannschaften, durch ein Netz getrennt, versuchen, den Indiaca-Ball ins gegnerische Feld zu spielen und dabei zu punkten. Durch die Spielform mit drei Pässen, das Netz und die Spielregeln ähnelt die Sportart dem Volleyball.

Die Idee, mit Indiaca im TV Gutenberg zu starten, kam Dominique Deschamps, Mitglied im TV Gutenberg mit jahrelanger Erfahrung als Übungsleiter der Volleyballabteilung der Bad Kreuznacher DJK Adler. Beim TuS Hackenheim sammelte Deschamps Spielerfahrungen im Indiaca und absolvierte eine Ausbildung als Übungsleiter. Nach erfolgreicher Ausbildung und Hallensuche kann die Gründung einer Indiaca-Gruppe nun verwirklicht werden.

„Indiaca spricht jeden an, der sich durch Sport, Spiel und Spaß fit halten möchte. Der Wettbewerbsaspekt steht nicht im Vordergrund, sondern die Möglichkeit, bei der Ausübung dieses Teamsports an die eigenen körperlichen Grenzen zu kommen“, lädt Deschamps zum Mitmachen ein. „Unser Körper hat viele Fähigkeiten, wir sollen sie mal herausfordern!“

Übrigens: Die Sportart Indiaca wurde durch die Sendung „Schlag den Raab“ bekannt. Ein Video von dem Spiel finden Sie unter der Adresse www.prosieben.de/tv/schlag-den-raab/video/139-spiel-3-indiaca-clip.

Die neuen Indiaca-Übungsstunden finden jeden Dienstag von 19.30 bis 21.30 Uhr für Interessierte ab etwa 40 Jahren in der mittleren Turnhalle der Geschwister-Scholl-Schule in Wallhausen statt. Weitere Informationen zur Sportart und zum Training gibt es bei Trainer Dominique Deschamps unter Telefon 0170/996 30 45, beim TV Gutenberg unter Telefon 06706/1834 oder auch im Internet unter der Adresse www.turnverein- gutenberg.de

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Freitag, 28. Oktober 2016, Seite 39

Trauer um Dengel

Fußball Schiedsrichter und Funktionär

Gutenberg. „Fußball ist mehr als ein Hobby...“ Dieser Satz stand auf seinem Briefkopf, und er prägte das Leben von Christoph Dengel, der am Sonntag im Alter von nur 60 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist. Die Fußball-Familie trauert um einen ausgezeichneten Schiedsrichter und einen umsichtigen Funktionär.

Wenn Christoph Dengel an den Sportplätzen mit seiner Sporttasche erschien, freuten sich die Kicker, weil sie wussten, dass das Spiel an diesem Tag von einem exzellenten Unparteiischen mit starker Laufleistung geleitet wird. Von seinem 18. Lebensjahr an pfiff er 41 Jahre lang. Ab 2004 engagierte sich der Gutenberger zudem im Kreisvorstand, fungierte als Staffelleiter. Bei der AH zog er genauso die Fäden wie im Kreispokal. Bei den Männern war er bis zum Frühjahr Staffelleiter der A-Klasse. Die Vereine schätzten seine gerechten Entscheidungen, seinen Einsatz für ihre Belange und auch seine klare Meinung zu Themen des Fußballs. Zu seinem 60. Geburtstag im April wurde Christoph Dengel vom Südwestdeutschen Fußballverband mit der Goldenen Ehrennadel für seine Verdienste ausgezeichnet. Olaf Paare

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Dienstag, 20. September 2016, Seite 13

Erlös aus dem Straßenfest im Gutenberger Rosengarten geht an die Stefan-Morsch-Stiftung

Gutenberg. Nach inzwischen gut zehn Jahren haben die Anwohner im Rosengarten in Gutenberg wieder ein munteres Straßenfest gefeiert, das von Rosi Stief, Manuela Weidmann, Armin Eberts und Andreas Oehme auf die Beine gestellt wurde. Gegenseitiges Kennenlernen und die Geselligkeit standen ganz oben an. Das kleine Festzelt stellte das DRK Roxheim zur Verfügung. Nur fünf Familien von 25, die hier leben, waren verhindert. Schnell war man sich einig darüber, das Fest in kürzeren Abständen zu wiederholen. Keine Frage war, dass der Überschuss der verkauften Getränke und Speisen in Höhe von 418,50 Euro an die Stefan-Morsch-Stiftung fließt.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Samstag, 30. Juli 2016, Seite 14

Kinder erholen sich in Gutenberg

Tschernobyl 30 Jahre nach der Katastrophe

Gutenberg. In diesem Jahr jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal. Zum 26. Mal in Folge genießen erholungsbedürftige Kinder und Jugendliche einen mehrwöchigen Aufenthalt in Gutenberg und Umgebung.

„Zunächst lief das Betreuungsangebot über die evangelische Kirchengemeinde, dann über unseren 1992 gegründeten Verein „Freunde helfen Freunden – Den Kindern von Tschernobyl“, der 2017 sein 25-jähriges Bestehen feiert“, teilte dessen Vorsitzende Karin Pfeiffer im Gespräch mit dem Oeffentlichen Anzeiger mit. Die Vorsitzende des 62 Mitglieder zählenden gemeinnützigen Vereins verwies darauf, dass in all den Jahren rund 600 Kinder in Gutenberg unbeschwerte, erholsame und erlebnisreiche Tage verbrachten und sehr viele Freundschaften geschlossen wurden. „Darauf sind wir ebenso stolz wie auf unsere Gasteltern und die vielen Gutenberger, für deren großes ehrenamtliches Engagement bei der Betreuung und immer wieder neuen Aktionen sowie Spenden in Form von Geld, Kuchen, Einladungen und vieles mehr.“ Das hob Pfeiffer während des Abschiedsfestes in der Gutenburghalle hervor, das die Tischtennisabteilung des TuS Gutenberg ausrichtete.

Die zwölf Kinder und drei Betreuerinnen waren in diesem Jahr bei Gasteltern in Gutenberg, Heidesheim, Wallhausen, Bad Münster am Stein und Mainz-Hechtsheim untergebracht. Zur Freude des Vereins konnte wieder eine neue Gastfamilie gewonnen werden. Für all die Tage hatte der Verein ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Neben der täglichen Betreuung morgens im Bürgerhaus Gutenberg (nachmittags waren die Kinder bei den Gasteltern) gab es Spiel- und Bastelstunden sowie eine Reihe von Ausflugsfahrten.

Die Soonwaldstiftung lud die Kinder auf Burg Wartenstein ein, die Ortsgemeinde Gutenberg finanzierte den Bus nach Andernach zum Geysir, der DRK-Ortsverein Roxheim die Fahrt nach Hassloch zum Holiday-Park. Die Ortsgemeinde Wallhausen gewährte freien Eintritt für das Freibad, der TuS Gutenberg lud zum Spielfest ein, die Familie Ebert zum Mittagessen und gemütlichen Beisammensein, das Weingut Eckard und Martina Dapper zum unterhaltsamen Nachmittag für alle Gutenberger und Gäste, wobei der Erlös daraus dem Verein zufließt. Darüber hinaus ging es zum Guldentaler Feldbahnmuseum und zum Kleinbahnmuseum nach Bockenau.

Der Bad Sobernheimer Augenarzt Dr. Gerhard Held untersuchte die Kinder ebenso kostenlos wie Zahnarzt Dr. Michael Liebich in Gensingen. Leider gab es zu Beginn einen Unfall: Eine der drei Betreuerinnen brach sich auf Burg Wartenstein das Bein und fiel aus. Diese Situation meisterten Karin Pfeiffer und ihre Helfer aber ebenso wie die finanzielle Abwicklung. In diesem Jahr entstanden für Busfahrt, Versicherungen und einiges mehr Kosten von 11 368 Euro. Neben all dem ehrenamtlichen Engagement ist der Verein nach wie vor auf Spenden angewiesen. nn

Konto: Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück, IBAN DE 39 5609 0000 0000 1276 26

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Dienstag, 26. Juli 2016, Seite 14

Gutenberg: Neubaugebiet „In den Heckenäckern“ wird erweitert

AZ vom 21.07.2016 von Jens Fink

GUTENBERG - Über den Planentwurf für das Neubaugebiet „In den Heckenäckern“ und die damit verbundene Erweiterung diskutierte der Gemeinderat. Gerhard Hampel vom Büro Dörnhöfer (Engelstadt) verwies auf die ursprüngliche Planung aus 2004. Diese wird nun geändert und das Gebiet nach Westen hin erweitert. Zudem könne eine bessere Anbindung bei der Erschließung durch die Bergstraße und die Kirchstraße erfolgen. Durch den geänderten Plan konnten im jetzt 22 000 Quadratmeter großen Areal zwei zusätzliche Baugrundstücke gewonnen werden, deren Zahl nun 30 beträgt und für die „bereits 29 Anfragen vorliegen“, informierte Ortsbürgermeister Jürgen Frank (WG Frank). Der Grundstückspreis betrage 120 Euro pro Quadratmeter. Frank betonte, dass Gutenberger Bürger beim Verkauf der Grundstücke bevorzugt würden.

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Starke Nachfrage nach Bauplätzen

Gemeindrat Debatte über den Planentwurf für das Gebiet „In den Heckenäckern“

Gutenberg. Die Vorstellung des Planentwurfes für das Neubaugebiet „In den Heckenäckern“ durch Gerhard Hampel vom Büro Dörnhöfer und Partner (Engelstadt) und die damit verbundene Erweiterung des Geltungsbereiches sorgte im Gemeinderat Gutenberg für reichlich Diskussionsstoff. Hampel blickte zunächst zurück auf die Planung von 2004, die nun dahin gehend geändert wurde, dass durch die Erweiterung des Gebietes nach Westen hin eine bessere Anbindung der Erschließung durch die Bergstraße und Kirchstraße erfolgen kann. Durch die Planänderung konnten zwei weitere Baugrundstücke auf nunmehr 30 dazugewonnen werden. „Dafür liegen bereits 29 Anfragen vor“, teilte Ortsbürgermeister Jürgen Frank mit und machte deutlich, dass Gutenberger Bürger beim Verkauf bevorzugt werden. Den Grundstückspreis pro Quadratmeter bezifferte Frank auf 120 Euro.

Die sechs Meter breite Straße in dem 22 000 Quadratmeter großen Baugebiet wird verkehrsberuhigt ausgebaut: Mit einer versetzten Querrinne, einigen Stellplätzen und Baumscheiben. Zulässig sind Einzel- und Doppelhäuser. Die Geschosshöhe gab der Planer mit 9,50 Meter, 10 Meter und 10,50 Meter an. Pro Wohneinheit müssen 1,5 Stellplätze nachgewiesen und pro angelegter 200 Quadratmeter Grundstücksfläche ein Baum gepflanzt werden.

An der Verlängerung des St. Kathariner Weges entsteht eine Rückhaltung für das Oberflächenwasser. Mulden, die entlang des Baugebietes geschaffen werden, müssen von den Anliegern gepflegt werden. Der kleine hintere Gehölzstreifen muss wegen des Artenschutzes erhalten bleiben. 340 Quadratmeter des Gebietes sind öffentliche Grünflächen.

Walter Kluge (Wählergruppe Frank) sprach sich im Hinblick der Gestaltung des Ortsbildes für eine Begrenzung der Geschosshöhe aus. Nach langen Diskussionen votierte der Rat für eine Rücknahme der Geschosshöhe um einen halben Meter, billigte die Erweiterung und sprach sich für die Durchführung eines frühzeitigen Beteiligungsverfahrens aus. Läuft alles nach Plan, können die ersten Häuslebauer in gut einem Jahr mit den Arbeiten beginnen.

Dem Antrag des Jagdpächters, zwei zusätzliche Jagdscheine auszugeben, entsprach der Rat und fasste den Grundsatzbeschluss die gemeindeeigenen Bäume durch einen Fachmann hinsichtlich ihrer Sicherheit von einem Fachunternehmen aus Simmern überprüfen zu lassen und sich an der Vergabe der Arbeiten durch die VG zu beteiligen.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Samstag, 16. Juli 2016, Seite 14

Zum Kaffee viel Beifall geklatscht

Chornachmittag Gesangverein Gutenberg feierte sein 110-jähriges Bestehen

Gutenberg. Doppelten Grund zur Freude hatte der Gesangverein Gutenberg: sein 110-jähriges Bestehen und den Kaffeeklatsch, der für einen einen rundum gelungenen Nachmittag im voll besetzten evangelisches Gemeindehaus bei fröhlichen Liedern sorgte. Vorsitzender Wilhelm Schneider bedankte sich bei den Gastchören „für die gegenseitige Unterstützung, die nicht gerade selbstverständlich ist“. Was die Überalterung des eigenen Chors und den fehlenden Nachwuchs betrifft, sagte Schneider: „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit, denn wir können besser Gutenberger Platt als Englisch.“ Das sei den Aktiven schon klar, denn alles habe nun einmal seine Zeit.

Dennoch: Die Akteure um ihren Leiter Jürgen Heber zeigten sich in bester Sängerlaune und erfreuten die Zuhörer mit der alten Volksweise „Wer recht in Freuden wandern will“ und der „Amsel-Polka“, um dann mit „Komm und tanz“ sowie „Addio Carina“ zu zeigen, wie traditioneller Chorgesang sein kann. Dem Chor galt der herzliche Beifall genauso wie dem MGV Schöneberg. Die Mannen um An-dreas Keber brachten zunächst ausdrucksstark „Pater noster“ zu Gehör, besangen „Das Rendezvous“ und setzten mit dem Klaus-Lage-Hit „1000 und 1 Nacht“ sowie „Männer mag man eben“ gesangliche Ausrufezeichen.

Das örtliche Chörchen der evangelischen Kirchengemeinde ließ unter der Leitung von Sun-Jung-Kang Mäder mit dem kleinen grünen Kaktus und dem Gospel „Siyhamba“ ebenso aufhorchen wie mit „Frisch auf, singt all“ und einem prima vorgetragenen „Dona nobis pacem“. Das kam prima bei den Zuhörern an, denen Schneider das Wort Kaffeeklatsch so erläuterte: „Sie hören den Chören bei einer Tasse Kaffee zu, und nach dem Ende des Liedes klatschen sie.“ Geklatscht wurde reichlich, auch als die Chorgemeinschaft Dalberg-Spabrücken auftrat. Die Männer mit ihrer Leiterin Alexandra Gosteva hatten das immer wieder gern gehörte „Im Krug zum grünen Kranze“ mitgebracht, forderten „Sing mit mir“ und erinnerten mit „Ihr von morgen“ an Udo Jürgens, um mit Joseph von Eichendorfs „Der Jäger Abschied“ zu erfreuen. Kurzum: Ein kurzweiliger und vor allem unterhaltsamer Nachmittag der Aktiven und Zuhörern jede Menge Spaß machte. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Mittwoch, 8. Juni 2016, Seite 14

Unverletzt nach Überschlag

Gutenberg. Eine 35-Jährige war am Freitag, 18.50 Uhr, mit ihrem Kleinwagen auf der L 239, aus Richtung Gutenberg kommend, nach Hargesheim unterwegs. In einer Rechtskurve kam sie wegen zu schnellen Tempos auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab. Nach einem Überschlag landete das Auto neben der Fahrbahn auf den Rädern. Die Fahrerin blieb unverletzt, ihr Pkw wurde total beschädigt.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 6. Juni 2016, Seite 21

Wassermassen und Schlamm sorgen für Chaos

Wetterkapriolen Kita in Gutenberg geräumt

Kreis Bad Kreuznach. Von dem Unwetterregen, der in der Nacht zum Montag niederging, war der komplette Landkreis betroffen. Es gab etliche Erdrutsche im Kreisgebiet, überflutete Straßen und unterspülte Wohnhäuser.

Als gestern gegen 6.15 Uhr die Sirenen in Hochstätten heulten, hätte keiner gedacht, welches Ausmaß dieser Hochwassereinsatz einnehmen würde, meinte Thomas Degen, stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg. Rasend schnell waren die Wassermassen des Leichbaches in die untere Ortslage zwischen der evangelischen Kirche und der B 48-Brücke geschossen. Innerhalb weniger Minuten waren dieser Abschnitt, die tiefer gelegenen Teile der Fürfelder Straße und der Kanalstraße zu einer Seenlandschaft geworden.

Ein Fahrzeug musste aus dem Weg geräumt werden, so dass die Wehrleute die Scheiben einschlagen mussten, um den Pkw abschleppen zu können. Ein weiterer versank in den Wassermassen. Ortsbürgermeister Hermann Spieß konnte zunächst nicht fassen, welches Unglück da über seine Gemeinde gekommen war.

„Die Arbeit von 20 Jahren ist zunichte“, erinnerte er nur an die Schäden unterhalb des Gemeindesaals. So stand die neue Pelletheizung im Keller des Gemeindesaals unter Wasser, und die Schlammmassen stimmten den Ortsbürgermeister nicht hoffnungsvoll, dass die sanitären Einrichtungen und die Heizung zu retten ist. „Möglicherweise haben wir hier einen Schaden von bis zu 80 000 Euro. Doch letztlich ließen sich die Hochstättener nicht unterkriegen, die teils mit Traktoren und Baggern anrückten, um den Schlammmassen Herr zu werden. Selbst aus Nachbarorten wie Hallgarten und Feilbingert waren Helfer mit ihren Traktoren und Anhängern gekommen. Wer keinen Traktor hatte, nahm Schaufel und Besen zur Hand. „Ich werde jetzt 82 Jahre, aber solch ein Hochwasser des Leichbaches habe ich noch nicht erlebt“, erzählte Kurt Kron.

In Gutenberg benachrichtigte die Kita-Leitung kurz vor neun Uhr alle Eltern, dass sie ihre Kinder wieder abholen sollen. Die Einrichtung zog ins Gemeindehaus um, und freiwillige Helfer sicherten den Neubau und Teile der Uferböschung mit Sandsäcken. Außerdem musste ein Uferabschnitt an der Gräfenbachbrücke in Höhe „Auf der Au“ mit Sandsäcken abgesichert werden.

In Dalberg wurde der Anbau eines Wohnhauses am Gräfenbach von den Wassermassen weggespült, die Bewohnerin wurde evakuiert, da man Einsturzgefahr für das Haus befürchtete. Ob in Hargesheim, Gutenberg, Wallhausen oder Dalberg: Wer vor Ort war, sah, wie sich der sonst so ruhige Gräfenbach in ein reißendes Gewässer verwandelt hatte. Auch der Ellerbach trat über die Ufer und setzte unter anderem einen Schreinereibetrieb in Weinsheim unter Wasser. Zusätzlich mussten die Feuerwehrkameraden noch den Brand eines Gartenhäuschens in Hargesheim löschen. bj, chj

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Dienstag, 31. Mai 2016, Seite 13

Michael Pfeiffer ist neuer Wehrführer in Gutenbergg

AZ vom 28.05.2016

GUTENBERG - „Es liegt mir einfach am Herzen, etwas für die Mannschaft zu tun.“ Michael Pfeiffer, der neue Chef der Gutenberger Feuerwehr, ist ein Teamplayer. Verbandsbürgermeister Markus Lüttger und Ortsbürgermeister Jürgen Frank haben den 37-jährigen Technischen Berater anlässlich des Tages der offenen Tür im Gutenberger Gerätehaus offiziell in sein neues Amt eingeführt.

In jüngere Hände legen

2002 hat Michael Pfeiffer als Feuerwehrmann bei der ..

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Förderverein spendet neue Spielgeräte

Gutenberg. An zwei Samstagen im Mai halfen engagierte Eltern in der kommunalen Kindertagesstätte „Gespensterburg“ Gutenberg die vom Förderverein gespendeten Spielgeräte im Bereich vor dem Anbau zu montieren. Der Verein hatte in Absprache mit der Leiterin der Einrichtung Christina Mindnich, dem Ortsbürgermeister Jürgen Frank als Vertreter des Trägers, und den Gemeindearbeitern Peter Brand und Ottmar Hahn drei Spielgeräte für U3-Kinder angeschafft. Durch eine deutliche bauliche Trennung wurde ein Bereich speziell für die Kleinsten in der Einrichtung geschaffen. In diesem Bereich wurden eine Kleinkindschaukel, ein Sandspielplatz und ein Kletterturm im Wert von über 4000 Euro installiert.

Da genügend Helfer vor Ort waren, konnte auch eine Beanstandung vom TÜV beseitigt werden. Die Zaunelemente wurden mit den Spitzen nach oben eingebaut. Eigentlich logisch, wenn man bedenkt, das schon mehrfach in die Kita eingebrochen wurde. Da dies aber eine potenzielle Gefahr für die Kinder darstellt, mussten alle Zaunelemente um 180 Grad gedreht werden. Mit vereinten Kräften von Eltern, Vereinsmitgliedern und Gemeindearbeitern konnte die Aufgabe bewältigt werden.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Freitag, 27. Mai 2016, Seite 38

Drei Fahrzeuge an die Feuerwehr übergeben

Zuschüsse Förderverein und Gemeinde zahlten

Gutenberg. „Die Übergabe eines neuen Feuerwehrfahrzeugs ist ein Grund zum Feiern. Doch die Übergabe von gleich drei neuen Fahrzeugen ist eine Sensation.“ Das sagte der scheidende Gutenberger Wehrführer Manfred Baum in seinen Begrüßungsworten anlässlich des Gutenberger Feuerwehrfests. Es stand im Zeichen des Wehrführerwechsels (Bericht folgt) und der Fahrzeugübergabe.

„Das bisherige Fahrzeug der Gutenberger Wehr ist 30 Jahre alt. Bei der Ersatzbeschaffung handelt es sich um ein Wasser führendes Fahrzeug mit einem Fassungsvermögen von 800 Litern“, zeigte Bürgermeister Markus Lüttger auf. Sein ausdrücklicher Dank galt dem Land für die Bezuschussung der Kosten von 87 000 Euro mit 37 000 Euro. Die Ortsgemeinde Gutenberg steuerte 10 000 Euro bei, der Feuerwehrförderverein 15 000 Euro. Die restlichen 25 000 Euro trägt die VG Rüdesheim. Neu ist auch das 41 000 Euro teure Mannschaftstransportfahrzeug (MTF), dass ein ausgebranntes Fahrzeug ersetzt. Die Finanzierung erfolgt über den Versicherungsanteil in Höhe von 26 500 Euro, die Zuwendung des Fördervereins in Höhe von 3000 Euro sowie der Verbandsgemeinde, die 12 000 Euro trägt.

Ersatz beschafft wurde auch für einen Einsatzleitwagen (ELW) für die Führungsstaffel der VG. Bedingt durch die Umstellung auf digitalen Funk und die Tatsache, dass das bisherige Fahrzeug 20 Jahre alt war, ergab es keinen Sinn mehr, die neue Technik ins alte Auto einzubauen. Die Kosten von 133 000 Euro bezuschusst das Land mit 32 000 Euro. Die restlichen 101 000 Euro, trägt die VG. Lüttger dankte unter Beifall allen Gremien für deren Beschlüsse, sowie dem Land, der Gemeinde und dem Förderverein für die großzügige finanzielle Unterstützung und betonte: „Mögen die Fahrzeuge der Feuerwehr Gutenberg und der VG die Dienste erweisen, um den Menschen in unserer Region schnelle und auch lebensrettende Hilfe zu leisten und die Einsatzkräfte immer wieder sicher und gesund nach Hause zurückbringen.“

Sichtlich erfreut über die neuen Fahrzeuge, die alle in Gutenberg stationiert sind, zeigte sich Ortsbürgermeister Jürgen Frank, der von einem großen Ereignis für Gutenberg sprach. Frank dankte dem Gemeinderat und dem Feuerwehrförderverein, die zur Anschaffung der Einsatzfahrzeuge beitrugen. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Mittwoch, 25. Mai 2016, Seite 16

Beilmann gewinnt das Heimspiel

Tischtennis TuS Gutenberg richtet zum 24. Mal das Gräfenbachtal-Pokalturnier aus Gutenberg. Viele zufriedene Gesichter gab es bei den Verantwortlichen der Tischtennis-Abteilung des TuS Gutenberg nach der 24. Auflage das Gräfenbachtal-Pokalturniers.

Neun Mannschaften, die die gesamte Region von Birkenfeld bis Ober-Olm abdeckten, waren in der Gutenberger Gutenburghalle angetreten, um den begehrten Wanderpokal in Besitz zu nehmen. Am Ende durfte Lokalmatador Christoph Beilmann vom TuS Gutenberg jubeln, der sich den Turniersieg mit seinem Partner Lukas Gord von der TTG Bingen/Münster Sarmsheim sicherte. In einem spannenden Endspiel setzten sich die beiden gegen Pascal Machwirth (VfL Kreuznach/Rüdesheim) und Alexander Heimer (TuS Monzingen) mit 3:1 durch. Den dritten Platz belegten Thomas Lembrich und Frank Kleidt (beide TTG Bad Kreuznach) vor den Gutenbergern Jürgen Richter und Olaf Noll, die auf das Spiel um Platz drei verzichteten.

Zunächst wurde in zwei Gruppen jeder gegen jeden gespielt. In der Gruppe eins belegten Beilmann und Gord Platz eins vor Machwirth/Heimer. Richter und Noll nahmen in Gruppe zwei vor Lembrich und Kleidt Platz eins ein. Beide verloren jedoch ihre Halbfinalspiele. Somit hatten Machwirth/Heimer die Chance, sich für die Niederlage in der Vorrunde zu revanchieren, was ihnen aber nicht gelang.

Bei dem Traditionsturnier in Gutenberg treten jeweils Zweier-Teams an, die pro Begegnung vier Einzel und ein Doppel absolvieren. Dabei können auch Freunde aus unterschiedlichen Klubs miteinander spielen. Das macht zum Saison-Kehraus einen besonderen Reiz des Turniers aus.

Nach einer Gesamtspielzeit von mehr als neun Stunden zeigte die Uhr 23.25 Uhr an, als der letzte Matchball verwandelt wurde. Die Turnierleitung freute sich ebenso über den reibungslosen Ablauf wie Schiedsrichter Kurt Czermin aus Windesheim, der nicht ein einziges Mal bei einer strittigen Entscheidung eingreifen musste. fdr

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Donnerstag, 19. Mai 2016, Seite 25

Geste der Freundschaft rührte die Gäste

Austausch Gutenberger besuchten französische Partnergemeinde Villy le Bouveret

Gutenberg. Mit 44 Personen stattete die Ortsgemeinde Gutenberg ihrer französischen Partnergemeinde Villy le Bouveret einen viertägigen Besuch ab. Grund war einmal mehr das 32-jährige Bestehen der Partnerschaft. „Die französischen Gastgeber hatten ein abwechslungsreiches und interessantes Programm für uns zusammengestellt“, teilte Ortsbürgermeister Jürgen Frank mit.

Empfangen wurden die Partner aus dem Gräfenbachtal in der neuen Schule, der Rest des Abends wurde in den Gastfamilien verbracht. Der Besichtigung des Schlosses von Ripaille mit Weinprobe und Mittagessen am nächsten Tag schloss sich der Besuch der Pont de la Caille an. Höhepunkt war einmal mehr der offizielle Abend, der mit einem gemeinsamen Abendessen eröffnet wurde. Jean Marc Bouchet, Bürgermeister von Villy le Bouveret, betonte, dass es am Engagement und dem Willen eines jeden Einzelnen liege, dass diese Partnerschaft so lange Bestand hat.

Nicht nur Jürgen Frank war vom Partnerschaftsgeschenk ergriffen. Genau vor 30 Jahren hatten die Gutenberger bei ihrem Besuch in Villy le Bouveret eine Eiche gepflanzt, die, bedingt durch den Schulneubau, aber beseitigt werden musste. Aus dem Holz der Eiche fertigte ein französischer Künstler zwei sich reichende Hände mit den jeweiligen Nationalflaggen beider Länder im Hintergrund sowie den Wappen beider Gemeinden.

„Eine tolle symbolische Geste“, betonte der Gutenberger Ortsbürgermeister, der sich sichtlich gerührt bedankte und den Partnern versprach, dass dieses Kunstwerk in Gutenberg einen würdigen Platz erhält. Die Gutenberger selbst hatten zufälligerweise einen Kugelahornbaum als Gastgeschenk mitgebracht, der bereits am ersten Abend gepflanzt wurde. Frank sprach von einer tollen Symbolik und von vielen neuen Eindrücken, auch für die Gutenberger Jugendlichen, die erstmals bei dem Partnerschaftstreffen mit dabei waren. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Samstag, 14. Mai 2016, Seite 22

Stetige Aufwärtsentwicklung

Jubiläum Tischtennisabteilung des TuS Gutenberg feiert 60. Geburtstag

Gutenberg. Unter abenteuerlichen Bedingungen gründeten 1956 ein paar Tischtennis-Enthusiasten eine neue Abteilung im TuS Gutenberg. Mit zwei Holzböckchen und einer grün gestrichenen Spanplatte als Grundausstattung startete man den Trainings- und Spielbetrieb mit viel Zuversicht. Zu ihrem 60. Geburtstag, das die Abteilung mit einem Turnier an Pfingsten begeht, blickt die Jubilarin stolz auf das Geleistete zurück. Zwar sind keine spektakulären Erfolge zu verzeichnen, doch eine stetige Aufwärtsentwicklung hat die Abteilung zu einer festen Größe im TuS gemacht. Von den 38 Mitgliedern spielen 20 aktiv.

Eine einschneidende Veränderung gab es 1972, als man in den Tischtennisverband Rheinland aufgenommen wurde und erstmals eine TuS-Mannschaft um Ligapunkte kämpfte. Sechs Jahre später kamen eine zweite Herren- und eine Jugendmannschaft hinzu. In der Saison 1989/90 wurde die erste Meisterschaft gefeiert und damit verbunden der Aufstieg von der dritten in die zweite Kreisklasse. Ein zweiter Platz ein Jahr später bescherte einen weiteren Aufstieg in die erste Kreisklasse. Trotz guter Leistungen wurde man dreimal in Folge nur Zweiter und verpasste damit den Aufstieg in die Kreisliga knapp. In der Saison 2002/2003 gelang dann doch noch der große Wurf. Mit einem Sieg im letzten Spiel gegen Tabellenführer Waldalgesheim II zog man an diesem vorbei, holte sich den Titel und stieg in die Kreisliga auf. Seit dieser Zeit gehört man dieser Spielklasse ununterbrochen an. Die Zweite Mannschaft sorgte im gleichen Jahr ebenfalls mit einem Meistertitel und dem Aufstieg in die Zweite Kreisklasse für eine perfekte Saison.

Als Jürgen Emrich 1986 die Abteilung übernahm, forcierte er die Jugendarbeit. Seit 1987/88 nimmt ständig eine Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil. Die Arbeit zahlte sich aus. Den ersten Titel gab es bei den Kreismeisterschaften 1990/91 bei den Schülern im Doppel. In der folgenden Saison wurde die Schülermannschaft Kreismeister, Kreis- und Bezirkspokalsieger. Eine Jugendmannschaft spielte von 2010/11 bis 2012/13 bis zum Erreichen der Altersgrenze in der Zweiten Rheinlandliga. Über die Vereinsgrenze hinaus bekannt wurde die Abteilung mit ihrem Gräfenbachtal-Turnier und der Ausrichtung von Minimeisterschaften.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Freitag, 13. Mai 2016, Seite 20

Bei all den vielen Helfern für ihr Engagement bedankt

TuS Gutenberg lud ein zur Jahreshauptversammlung – Rückblick auf ein dank zahlreicher Ehrenamtler erfolgreiches Vereinsjahr

Gutenberg Das zurückliegende Vereinsjahr des TuS Gutenberg war neben dem sportlichen vor allem von großem ehrenamtlichen Engagement geprägt. Das wurde in der Jahreshauptversammlung mehr als deutlich.

Vereinschef Karlheinz Weidmann erinnerte an den erfolgreich durchgeführten Kinderkarneval in der Gutenburghalle, wobei sein ausdrücklicher Dank Nadine Benzin, Manuela Weidmann und deren Mitstreitern galt. Auch an den Kirmestagen engagierte sich der TuS mit Bierstand, Cocktailbar und Waffelstand. Die Turn- und Tanzabteilung um Nadine Benzin sorgten sonntags für ein voll besetztes Festzelt. Weidmann betonte, dass die jährlichen Disco-Veranstaltungen für die finanzielle Situation des Vereins dringend notwendig sind, „auch wenn hier ein spürbarer Rückgang zu verzeichnen ist“. Der TuS bereicherte den örtlichen Weihnachtsmarkt und die Tischtennisabteilung richtete das Gräfenbachtal-Turnier an Pfingsten aus.

Dass der Bau des Verkaufsraumes am Sportplatz unter großer Anstrengung Vieler verwirklicht werden konnte, darauf verwies der Vorsitzende, der herzliche Worte des Dankes fand. Die galten auch Axel Weckmüller, der das Material für die Ablage spendete, sowie Ehrenmitglied Mario Giusto, den er als treibende Kraft bezeichnete „ohne dessen Fachkompetenz und Facheinsatz die Baumaßnahme nicht möglich gewesen wäre“.

Zudem konnte auf Betreiben von Mario Giusto, dessen Materialbeschaffung und handwerkliches Können, der neue Treppenbelag hoch zum Sportheim abgeschlossen werden. „Ein gelungenes Werk, das größtenteils aus Restbeständen verwirklicht wurde, da dem Verein hierfür keine finanziellen Mittel zur Verfügung stehen“, hob Weidmann hervor.

Aus dem Bericht von Hauptkassierer Walter Kluge war zu entnehmen, dass bedingt durch den trockenen Sommer der steigende Wasserverbrauch höhere Kosten verursachte. Weidmann bedankte sich in diesem Zusammenhang bei der Ortsgemeinde für deren wohlwollende, jährlich Bezuschussung für den Betrieb und die Unterhaltungsmaßnahmen der Sportanlage sowie für die Maßnahmen am Fußballplatz. Wegen der Wildschweine, die sich an dem Rasenplatz zu schaffen machen, müssen wohl Erneuerungen an der Zaunanlage vorgenommen werden. Ob und wann ein Sommerfest auf dem Sportgelände gefeiert wird, muss noch besprochen werden.

Zur neuen Schriftführerin wurde Manuela Weidmann gewählt und zum neuen Beisitzer Reinhard Jerono. Letztlich bedankte sich Karlheinz Weidmann bei all den vielen Helfern für ihr großes ehrenamtliches Engagement. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Freitag, 15. April 2016, Seite 48

Öllache zwischen Gutenberg und Roxheim breitet sich aus

GUTENBERG/ROXHEIM - (red). Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise darauf geben können, wie ein aufgeplatzer Ölkanister an der L 239 von Gutenberg in Richtung Roxheim im Bereich der Kläranlage im Graben landete. Aufgrund der Spurenlage gehen die Beamten davon aus, dass der Kanister von einem Fahrzeug als ungesicherte Ladung herabgefallen oder absichtlich dort entsorgt worden ist. Die großflächige Öllache, die sich neben der Fahrbahn im daneben liegenden Feld ausbreitete, wurde entfernt. Dafür musste die obere Rasenschicht aufgrund der Verschmutzung durch die Straßenmeisterei abgetragen werden. Die Polizei geht davon aus, dass weitere Flurschäden zu erwarten sind, die dann durch die Untere Wasserbehörde behoben werden. Hinweise nimmt die PI Bad Kreuznach unter 0671-8 81 10 entgegen.

AZ vom 29.03.2016

Seit 30 Jahren an der Spitze des TuS Gutenberg

GUTENBERG - 1967 wurde Karlheinz Weidmann erstmals in den Vorstand des Turn- und Sportvereins Gutenberg gewählt, damals übernahm er das Amt des Pressewartes. Am 31. Oktober 1986 wählten ihn die Mitglieder zum Ersten Vorsitzenden, und in dieser Position ist er heute noch mit großem Einsatz aktiv.

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Waldrefugium soll ausgewiesen werden

Gemeinderat Gutenberger Forst erzielt dank der Jagdpacht einen Gewinn in Höhe von 2600 Euro

Gutenberg. Die Ausweisung eines Waldrefugiums, die bereits vor einem Jahr angesprochen wurde, nimmt Konturen an. Während der Beratung der Forstwirtschaftspläne 2016 griffen Forstamtsleiter Bernd Closen und Förster Werner Proske das Thema erneut auf. Vorgesehen ist, eine drei Hektar große, nur sehr schwer zu bewirtschaftende und unzugängliche Fläche des 22 Hektar umfassenden Gemeindewaldes dafür auszuweisen. Dann finden hier keine forstwirtschaftlichen Maßnahmen mehr statt. Laut Ortsbürgermeister Jürgen Frank kann diese aus ökologischer Sicht wertvolle Fläche als Ausgleichsfläche in Betracht gezogen werden. Sobald die Forstverwaltung die Formalitäten vorbereitet hat, wird der Gemeinderat die erforderlichen Beschlüsse fassen.

Im Forstwirtschaftsjahr 2015, in dem der Brennholzeinschlag wohl wegen der günstigen Heizölpreise etwas zurückging, ergab sich ein Fehlbetrag von 500 Euro. Rechnet man die Jagdpacht in Höhe von 3100 Euro hinzu, schlagen auf der Habenseite immerhin noch 2600 Euro zu Buche.

Für 2016 stellte Proske den Einschlag von 90 Festmeter Brennholz in Aussicht, was einem Erlös von 1900 Euro entspricht. Die Ausgaben bezifferte er auf 662 Euro. Auch hier fließt die Jagdpacht mit ein, sodass mit einem positiven Ergebnis zu rechnen ist. Der Rat billigte die Forstwirtschaftspläne einhellig.

So wie in Braunweiler auch, informierte Closen über die vorgesehene Neugliederung der Forstreviere (wir berichteten). Grund ist, dass bis zum Jahr 2022 etwa 160 Stellen eingespart werden.

Nachdem sich der Rat für die Entwidmung der 123 Quadratmeter großen Verkehrsfläche in der Hauptstraße ausgesprochen hat, erfolgt erneut eine vierwöchige Offenlegung. In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses ging Holger Schmidt auf die Jahresrechnung 2009 ein. Mit rund 50 000 Euro sind Fehlbetrag und Finanzrechnung nahezu identisch. Die Prüfung ergab keinerlei Beanstandungen, sodass die Entlastung der Verwaltungsspitze Formsache war.

Frank ging auf die Entwicklung des Neubaugebietes „In den Heckenäckern“ ein. Mit den vier Grundstücksbesitzern wurden Gespräche geführt. Die Grundstücksgrößen für die 20 bis 25 Baugrundstücke dürften bei etwa 600 Quadratmetern liegen. Frank hofft, dass die ersten Häuslebauer nächstes Jahr beginnen können. An Spenden für die Kindertagesstätte flossen 725 Euro. Frank teilte abschließend mit, dass der Jugendraum wegen der Nichteinhaltung von Regeln geschlossen wurde. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Donnerstag, 25. Februar 2016, Seite 14

Brennholz wird zum Ladenhüter

GEMEINDERAT Rückläufige Nachfrage erschwert Durchforstung im Gutenberger Wald

AZ vom 22.02.2016

GUTENBERG - Im Ergebnis des Forsthaushaltsjahres 2015 zeichnet sich die rückläufige Nachfrage nach Brennholz ab. „Wir konnten mangels Nachfrage die Durchforstungsmaßnahme im Kirschenbestand nicht durchführen und voraussichtlich wird es auch in diesem Jahr nicht klappen“, sagte Revierförster Werner Proske in der Ratssitzung. Der Forstbetrieb 2015 schließt mit einem Defizit von 500 Euro. Wird die Jagdpacht, wie nach dem Landeswaldgesetz vorgeschrieben, eingerechnet, ergibt sich ein Plus von 2600 Euro. Der mögliche Erlös von 1900 Euro für 90 Festmeter Brennholz ist ..

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Randale in Gutenberg

AZ 03.02.2016

GUTENBERG - (red). Im Dorf ereignen sich seit November 2015 immer wieder Sachbeschädigungen in der Hauptstraße, Schulstraße und der Gräfenbachstraße. Es werden Autos zerkratzt und Reifen zerstochen, Türschlösser mit Kleber unbrauchbar gemacht sowie Briefkästen mit Farbe beschmiert. Die Taten werden bei Tageslicht entdeckt, weshalb sie wohl im Schutz der Dunkelheit begangen werden dürften.

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Mit Bildern und Lyrik gegen Gewalt und Rassismus

Von Christine Jäckel 26.01.2016

AUSSTELLUNG Werke von Karl Peifer und Irene Barthel sind ab Mittwoch in Bingen zu sehen / Zweisprachiger Bildband erscheint

GUTENBERG - Eine Geige sieht man links im Bild, einen Wachturm und eine Mauer mit Stacheldraht, die beklemmende Atmosphäre, das Grauen des Ortes teilt sich dem Betrachter dieser fiktiven Szene in einem Konzentrationslager sofort mit. Karl Peifers Bild wird mit weiteren Arbeiten des Kunstmalers und Gedichten seiner Lebensgefährtin, der Autorin Irene Barthel, ab Mittwoch, 27. Januar, in der vom Arbeitskreis Jüdisches Bingen initiierten Ausstellung „Farben des Horrors“ auf der Burg Klopp zu sehen sein, die von Oberbürgermeister Thomas Feser um 17 Uhr eröffnet wird.

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Ende einer Ära: Gutenbergs „Tante-Ruth-Laden“ schließt

GUTENBERG - „Unser Tante-Emma-Laden“, hieß das Aufsatzthema in der Schule und für den Jungen aus Gutenberg war klar, was er da zu schreiben hatte: „Wir haben keinen Tante-Emma-Laden, wir haben einen Tante-Ruth-Laden.“ Das ist jetzt Geschichte, denn zum Jahresende hat Ruth Schwarz ihr Lebensmittelgeschäft aufgegeben, mit 85 Jahren hat sie noch tagtäglich im Laden gearbeitet, in dem sie ...

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Abschied von einer Gutenberger Institution

Wehmut Tante Ruth (85) hat den Dorfladen Werner Schwarz zum 31. Dezember zugemacht

Gutenberg. Mit der Schließung des Lebensmittelgeschäftes Werner Schwarz in Gutenberg, Ecke Hauptstraße/Im Bangert, zum 31. Dezember, ist der Weinbaugemeinde jetzt nicht nur ein weiteres Stück Infrastruktur weggebrochen, sondern es ist auch eine sich über mehr als drei Generationen erstreckende Ära zu Ende gegangen.

Dass Tante Ruth, wie die Betreiberin des Dorfladens, deren Vorfahren aus Braunweiler stammen, von allen im Ort liebevoll genannt wird, mit ihren 85 Jahren nicht nur eine Institution in der Gräfenbachtalgemeinde ist, wurde deutlich, als Orts- und Verbandsgemeinde ihr mit einem „großen Bahnhof“ Dank und Anerkennung zollten.

In Anwesenheit zahlreicher Bürger stimmte der gemischte Chor des örtlichen Gesangvereins mit seinem Leiter Jürgen Heber mitten „uff de Gass“ vor dem Dorfladen feierlich „O Herr, welch ein Morgen“ an. „Der heutige Anlass ist genauso trüb wie das Wetter“, stellte Ortsbürgermeister Jürgen Frank fest und bescheinigte der sichtlich ergriffenen Geschäftsinhaberin, dass dieser Laden nach seiner Schließung „für Gutenberg nicht zu ersetzen ist“. Zudem gehe ein Stück Ortsgeschichte unwiederbringlich verloren. Frank erklärte, dass Tante Ruth in ihrer Bescheidenheit diesen Rummel nicht wollte. Gleichzeitig betonte er aber unter Beifall, dass sie diese Wertschätzung verdient hat.

Bürgermeister Markus Lüttger nahm den Faden auf und machte deutlich, dass es ihm persönlich eine besondere Ehre ist, „Sie, liebe Frau Schwarz, in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden“. Nachdem der lange in Gutenberg ansässige Arzt nach Hargesheim gegangen ist, tue jetzt die Schließung des Dorfladens schon ein wenig weh, sagte Lüttger. Er hob die Freundlichkeit von Tante Ruth hervor, die den Kunden entgegenkam, und bedankte sich im Namen der Verbandsgemeinde dafür, dass sie so lange die Türen offen gehalten hat. Dabei erinnerte der Bürgermeister daran, dass es früher durchaus üblich war, auch nach Ende der Geschäftszeiten, einfach zu klopfen, um noch etwas zu bekommen. Spontan sagte Ruth Schwarz: „Jo, um zeh Uhr noch e Kaschde Bier“. Lüttger und Frank überreichten Tante Ruth Blumen und eine prall gefüllte Beziehungskiste. Als dann der Chor noch „Auf Wiedersehn, ihr Freunde all“ anstimmte, kam viel Wehmut auf. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Samstag, 2. Januar 2016, Seite 15

Schwalms feiern Goldhochzeit

Jubiläum In einem hessischen Dorfladen lernten sich die jungen Leute kennen

Gutenberg. Am heutigen Silvestertag feiern der Gutenberger Altortsbürgermeister Wolrad Schwalm (74) und seine Ehefrau Margit (69) Goldene Hochzeit. Der Jubilar, gelernter Agraringenieur, stammt aus Marburg an der Lahn. Er studierte in Weihenstephan, kam 1974 zur Deutschen Gesellschaft für Landentwicklung nach Bad Kreuznach und über die landwirtschaftlichen Beratungsstellen Bingen, Ingelheim und Mainz 1984 wieder zurück nach Bad Kreuznach zum Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum wo er bis zur Rente arbeitete.

Wolrad Schwalm hatte sich seit 1984 in Gutenberg, wo das Paar seine zweite Heimat fand, kommunalpolitisch engagiert. Er wurde in den Gemeinderat gewählt, war von 1994 bis 1999 Erster Beigeordneter und bis 2009 Ortsbürgermeister. In seine Amtszeit fällt vor allem die Sanierung der Gutenburghalle. Gern unterstützt er die Ortsvereine und ist mit Leidenschaft als Beobachter für das Offenbacher Wetteramt rund um Gutenberg unterwegs.

Kennengelernt hat sich das Jubelpaar, als Wolrad Schwalm im Dorfladen in Großseelheim in Hessen bei der jungen Verkäuferin Margit Bückendorf Geld wechselte, um sich Zigaretten ziehen zu können. Schnell kamen sich beide näher, lernten sich lieben und traten am 31. Dezember 1965 in Bad Hersfeld vor den Traualtar.

Die vitale Jubilarin war von 1991 bis 2005 im DRK-Seniorenheim in Bad Münster am Stein beschäftigt und gehört zu den Gründungsmitgliedern des Gutenberger Seniorenkreises, wo sie sich jahrzehntelang ehrenamtlich engagierte. Seit 40 Jahren ist Margit Schwalm Mitarbeiterin der evangelischen Kirchengemeinde Roxheim. 32 Jahre gehört sie dem Presbyterium an und ist im Besuchsdienst der Kirchengemeinde aktiv.

Im Gemischten Chor bringt sie ebenso ihre Stimme ein wie im Chörchen der Kirchengemeinde, zu deren Gründungsmitgliedern sie ebenfalls zählt. Sie gehört dem Team der Nachbarschaftshilfe im Trauerfall an und hat 1986 das Kirmestreffen der Senioren mit auf die Beine gestellt. Im Gespräch mit dem Oeffentlichen Anzeiger machte Margit Schwalm deutlich, dass der Glaube in ihrem Leben eine große Rolle spielt.

Den Gratulationsreigen für das in der Dorfgemeinschaft geschätzte und beliebte Ehepaar eröffnen drei Kinder, die Schwiegerkinder und acht Enkelkinder. Nach dem Dankgottesdienst an Silvester, der um 11 Uhr in der evangelischen Kirche beginnt, ist bis 15 Uhr Empfang im evangelischen Gemeindehaus. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Donnerstag, 31. Dezember 2015, Seite 19

Heimisch im Dorf

GOLDHOCHZEIT Heute Fest bei Schwalms GUTENBERG - (jä). „Wir sind in Gutenberg heimisch geworden“, sagen Wolrad und Margit Schwalm. Nun feiern sie am letzten Tag des Jahres goldene Hochzeit.

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Mann bei Schlägerei in Gutenberg im Gesicht verletzt

GUTENBERG - (red). Bei einer Discoveranstaltung in Gutenberg ist es in der Nacht vom ersten auf den zweiten Weihnachtsfeiertag zu einer Schlägerei gekommen.

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Erschließung startet übernächstes Jahr

AZ vom 14.12.2015

BAUGEBIET „In den Heckenäckern“ in Gutenberg entstehen bis zu 25 neue Bauplätze / Schon zwölf Interessenten

GUTENBERG - (jä). Das letzte Baugebiet hat die Ortsgemeinde Ende der 1980er Jahre umgesetzt, damals wurden die Bauplätze am Sankt Kathariner Weg ausgewiesen. Nachdem fast alle Lücken geschlossen sind und der Gemeindeverwaltung zahlreiche Anfragen ernsthafter Interessenten vorliegen, wird jetzt die Umsetzung des Baugebietes In den Heckenäckern angegangen.

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Treffliche Wahl für die Adventszeit

Konzerterlebnis Gesangverein Gutenberg und musikalische Gäste boten herausragendes Programm

Von unserem Mitarbeiter Josef Nürnberg

Gutenberg. Glückwunsch, Gesangverein 1906 Gutenberg, für ein Konzert, dass sich wohltuend aus der Menge abhob. Denn das Gutenberger Konzert in der evangelischen Kirche hatte tatsächlich den Advent zum Thema, der heute allzu oft im Einheitsbrei der Weihnachtshits untergeht. Die Gutenberger Sängerschar mit ihrem Dirigenten Jürgen Heber hatte ein musikalische Programm zusammengestellt, das so recht in den Advent passt, die Zeit der Vorbereitung auf das Kommen Christi.

Das machte auch zu Beginn Vorsitzender Wilhelm Schneider in seiner Begrüßung deutlich. Im Verlauf des Konzerts, durch das Margit Schwalm mit vielen Hintergrundinformationen führte, kamen die adventlichen Momente immer wieder durch.

Es waren in der Tat nicht die bekannten Lieder, die dieses Konzert ausmachten, sondern vielmehr Werke, die eher seltener zu hören sind. Aber sie hatten wie Klaus Heizmanns „Dem, der die Liebe ist“ oder „Die Sehnsucht nach Liebe“ von Siegfried Fietz mit dem zu tun, der die Liebe schlechthin ist, nämlich mit Gott. Während die Mitglieder des Gesangvereins Gutenberg die Besucher mit ihren Beiträgen auf die Weihnacht vorbereitet hatten, widmete sich das Ensemble Natale, Johannes Hautz, seine beiden Töchter Rebekka und Lea, Lisa Eckes und Luca von der Weiden, nach dem Adventsruf „O komm, Emmanuel“ schon einmal musikalisch „Ochs und Eselein“. Natale war kurzfristig für das traditionell mitspielende Barockensemble eingesprungen und bot eine gute Leistung.

Eine ebenso gute Leistung zeigte auch die Chorgemeinschaft Wallhausen aus dem Quartettverein und dem MGV Concordia, die sich unter der Leitung von Johannes Hautz der Weihnacht annahm. Aber auch sie hielt sich dabei fern von den Weihnachtshits, sondern brachte mit Stücken wie „Es wird scho glei dumpa“ oder „Als ich bei meinen Schafen wacht“ eher ausgefallenere Werke zu Gehör. Gut waren auch die Beiträge des evangelischen Kirchenchors Chörchen Gutenberg unter der Leitung von Sun-Young Kang-Mäder, der wiederum adventliche Motive mit dem Werk „Die wunderbarste Zeit ist nah“ ausdrückte.

Das, was Engel den Hirten auf den Feldern von Bethlehem bei der Geburt Christi verkündeten, nämlich dass Frieden wird auf Erden, griff das Chörchen mit der musikalischen Bitte „Dona nobis pacem“ („Gib uns Frieden“) und kurz darauf nochmals gemeinsam mit dem Gesangverein Gutenberg im Stück „Dona pacem, Domine“ („Gib uns Frieden, o Herr“) auf. Zum Abschluss waren dann auch die Zuhörer gefordert, die mit den Aktiven das traditionelle Adventslied „Macht hoch die Tür“ sangen. Mit diesem letzten Stück ging ein gutes Adventskonzert zu Ende, das seinen Namen wahrlich verdiente.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Dienstag, 8. Dezember 2015, Seite 13

Ganz Gutenberg jubelt Laura zu

AZ vom 23.11.2015 von Norbert Krupp

EMPFANG Einheimische Naheweinprinzessin zusammen mit den beiden anderen Majestäten begeistert gefeiert

GUTENBERG - Einen beeindruckenden Empfang bereitete die knapp 1000 Einwohner zählende Weinbaugemeinde Gutenberg ihrer gerade erst gekrönten Naheweinprinzessin Laura Kunz, die – trotz mehrerer Weingüter im Dorf – die allererste Weinmajestät zu Füßen der Gutenburg ist.

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Gutenberg feiert Weinprinzessin Laura Kunz

Herzlich Empfang für neue Weinmajestäten

Triumphaler Empfang für Naheweinprinzessin Laura Kunz in ihrer Heimatgemeinde Gutenberg: Unter den Klängen der Bockenauer Dorfmusikanten und begleitet von Naheweinkönigin Clarissa Peitz sowie Naheweinprinzessin Franziska Finkenauer betrat die erste Naheweinrepräsentantin in der Geschichte von Gutenberg viel umjubelt und beklatscht die Bühne der Gutenburghalle.

„Mit der Wahl ist für dich, liebe Laura, ein Traum in Erfüllung gegangen. Wir alle freuen uns darüber“, betonte Ortsbürgermeister Jürgen Frank. Er sah in Laura eine ideale Botschafterin und einen Imagegewinn für den Nahewein und Gutenberg. „Viel kommt jetzt auf dich zu, doch du wirst die Aufgaben hervorragend meistern“, unterstrich Frank, schenkte Laura einen Koffer für die anstehenden Reisen und dankte dem Weingut Genheimer-Kiltz für die Übernahme der Patenschaft ebenso wie zahlreichen Gutenberger Winzern, die den Wein für den Empfang spendierten.

Laura drückte ihre Freude über den überwältigenden Empfang aus und erklärte: „ Es ist mir eine Freude, unser schönes Dorf und die Naheregion repräsentieren zu können. Was unsere Vorgängerinnen geschafft haben, versuchen auch wir zu schaffen.“ Clarissa und Franziska freuten sich mit Gutenberg und Laura, „der ihr so einen schönen Empfang bereitet“.

Kreisbeigeordneter Hans Dirk Nies überbrachte die Grüße von Landrat Franz Josef Diel, würdigte das gute Miteinander in Gutenberg und unterstrich: „Weinkönigin oder Weinprinzessin ist man nicht nur für eine Amtszeit, das ist man ein Leben lang“.

„Zwei Weinmajestäten in unserer Verbandsgemeinde, das macht uns besonders stolz“, freute sich Bürgermeister Markus Lüttger und betonte: „Alle drei haben eine Eins zu verzeichnen. Laura ist die erste Gutenberger Weinrepräsentantin, Clarissa die erste Weinkönigin von Wallhausen und Franziska die erste Bad Kreuznacher Naheweinprinzessin.“ Für Weinland Nahe gratulierte Tanja Wallhäuser-Schmitt, die in der jährlichen Wahl der Naheweinkönigin ein ganz besonderes Ereignis sah und dem Trio bescheinigte: „Ihr habt euch am Wahlabend gut verkauft.“ Weinbauvizepräsident Hans Willi Knodel befand: „Laura macht das hervorragend! Der Nahewein hat kein Qualitätsproblem, auch nicht bei seinen Repräsentantinnen.“ Den drei jungen Frauen versprach er: „Das wird ein spannendes Jahr für euch.“

Mit den Worten: „Ihr ward einfach unschlagbar, denn es war schwer, sich zu entscheiden“, blickte CDU-Kreisvorsitzende Bettina Dickes (MdL) auf den Wahlabend zurück, und die bisherige Naheweinkönigin Laura Weber empfahl: „Seid so, wie ihr seid, das kommt bei den Menschen an.“ Den Gratulationsreigen komplettierten die Gutenberger Ortsvereine. Neben vielen Geschenken hatte Uwe Ferwendel vom Gutenberger Weizenbierclub eine originelle Idee. Er überreichte Laura ein Weizenbierglas, „das erste, das eine Frau erhält“. Georg und Harald Kiltz drückten ihre Freude darüber aus, Partnerweingut zu sein, und Lauras Mutter Anna bekannte: „Es ist passiert! Ihr Traum und mein Traum wurden wahr.“ Umrahmt wurde der rauschende Empfang vom örtlichen Gemischten Chor, dem Chörchen und den Showtanzgruppen Minilights und Moonlights. Dieter Ackermann

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 23. November 2015, Seite 12

Clarissa Peitz trägt die Naheweinkrone

Majestäten Der Königin stehen Franziska Finkenauer und Laura Kunz zur Seite

Von unserem Redakteur Rainer Gräff

Bad Kreuznach. Am Ende einer rauschenden Wahlgala flossen Sekt, Wein und Tränen. Im proppenvollen Saal des Parkhotels Kurhaus wurden die neuen Naheweinmajestäten gekürt und die bisherigen verabschiedet. Drei kompetente und hübsche Bewerberinnen gingen ins Rennen um die Krone. Gewinnerinnen waren sie am Ende alle: Clarissa Peitz aus Spabrücken (elterliches Weingut in Wallhausen) wurde zur Königin gekrönt, Franziska Finkenauer aus Bad Kreuznach und Laura Kunz aus Gutenberg sind ihre Prinzessinnen. Mit Wehmut und tollen Erinnerungen nahm das bisherige Majestätentrio Abschied von Amt und Krone. Das Feiern hat mit dem Wahl- und Krönungsabend, den Weinland Nahe bestens organisiert hatte, erst begonnen. Die Empfänge der neuen Weinmajestäten sind bereits terminiert: Der Königin Clarissa Peitz wird am Samstag, 28. November, um 19 Uhr im Weingut Peitz in Wallhausen (Paierweg 1) gehuldigt. Franziska Finkenauers Empfang ist bereits am Mittwoch, 18. November, ab 19.30 Uhr im Weingut Finkenauer in der Bad Kreuznacher Rheingrafenstraße, die Party für Laura Kunz findet am Freitag, 20. November, ab 18 Uhr in der Gutenburghalle Gutenberg statt. Mehr zur Wahl auf Seite 21

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 16. November 2015, Seite 19

Schlagfertigkeit unter Beweis gestellt - Clarissa Peitz aus Spabrücken ist neue Naheweinkönigin

AZ vom 15.11.2015

Von Norbert Krupp SPABRÜCKEN - Die 20-jährige Winzertochter und Studentin Clarissa Peitz aus Spabrücken wird ab sofort als Naheweinkönigin 2015/16 für ihre Heimat und deren Wein werben.

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Laura Kunz aus Gutenberg will Naheweinkönigin werden

GUTENBERG - Eigentlich hatte Laura Kunz die Idee, als Weinmajestät die Nahe zu repräsentieren, in die Schublade geheimen Wunschdenkens verbannt gehabt, da weder ihre Eltern noch Verwandte ein Weingut haben. Doch dann erfuhr die Gutenbergerin von Weinland Nahe: „Es funktioniert auch ohne.“ Spontan ergänzte die jetzt 19-Jährige nun seit dem Sommer das Bewerbertrio, das sich am 14. November ...

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Bester Sauvignon blanc im Land

Auszeichnung Weingut Genheimer Kiltz war bei der AWC Vienna erfolgreich

Gutenberg/Wien. Großer Erfolg für das Weingut Genheimer Kiltz aus Gutenberg: Nach den Prämierungen durch die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) zeichnete jetzt der AWC Vienna den Betrieb als besten deutschen Sauvignon-blanc-Produzenten aus. Außerdem zählt das Weingut Genheimer-Kiltz mit seinem prämierten Gesamtsortiment aus Burgundern, Riesling und Sauvignon blanc zu den Top 100 der besten Betrieben von mehr als 1800 teilnehmenden Produzenten. Der AWC Vienna wird von den Veranstaltern als die „größte offiziell anerkannte Weinbewertung der Welt“ bezeichnet. 11 611 Weine von 1708 Produzenten aus 40 Ländern stellten sich 2015 dem internationalen Vergleich. Mit fast 1000 Weinen war dabei die Kategorie Sauvignon blanc die drittgrößte Kategorie.

Genheimer Kiltz ist ein Familienbetrieb in Gutenberg, für den Georg Kiltz (Betriebsleiter, Vertrieb) und Harald Kiltz (Produktionsleiter und seit 2001 für die Kellerführung verantwortlich) stehen. Aus Tradition fühlt man sich hier dem naturnahen und zeitgemäßen Weinbau verpflichtet, wie der Internetauftritt des Betriebs sagt.

Zum zwölften Mal wurden die „Oscars der Wein-Welt“ in Wien vergeben. Dabei drängten sich wieder mehr als 3000 geladene Gäste im imposanten Festsaal des Wiener Rathauses, um der Verleihung der begehrten Trophäen beizuwohnen.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Donnerstag, 5. November 2015, Seite 13

Turbulenz bei Freudenberger

BURGTHEATER Die Häufung von Schicksalsschlägen erregt Argwohn im Sozialamt

GUTENBERG - Die turbulenten Entwicklungen im Haushalt von Erich Freudenberger, lieferten erstklassigen Unterhaltungsstoff für einen vergnüglichen Theaterabend in der gut besetzten Gutenburghalle. In bester Spiellaune präsentierten die Laienschauspieler des Burgtheaters Gutenberg mit ihrer Regisseurin Friederike Louis eine hinreißend komische Inszenierung der Komödie „Und ewig rauschen die Gelder“ von Michel Cooney. Was den Theaterfans im Parkett die Lachtränen in die Augen trieb, ist eine schwere Prüfung nicht nur für Erich Freudenberger, gespielt von Claus Louis, sondern für die komplette Hausgemeinschaft der fiktiven Gräfenbachstraße 58.

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Wie man den Sozialstaat um Geld erleichtert

Theater Laiendarsteller präsentieren köstliche Verwechslungskomödie

Gutenberg. Einen Volltreffer landeten die Laiendarsteller vom Burgtheater Gutenberg mit der Komödie „Und ewig rauschen die Gelder“ des britischen Autors Michael Cooney. Gleich zweimal war die Gutenberger Gutenburghalle voll besetzt, als das bestens disponierte Ensemble unter der Regie von Friederike Louis, die das Stück auch bearbeitet hatte, die köstliche Verwechslungs- und Verwandlungskomödie auf die toll ausgestattete Bühne brachte.

Die Akteure, perfekt in Gestik und Mimik, verstanden es vorzüglich, mit immer wieder überraschenden Wortwechseln und exzellenter Ausdrucksstärke die Situation zu meistern. Dabei spielten Schlagfertigkeit gepaart mit ganz viel Situationskomik eine große Rolle, sodass die Lachmuskeln des Publikums ordentlich in Schwung kamen. Klar, dass es wiederholt zu Szenenapplaus und lang anhaltendem Beifall kam.

Zum Inhalt: Hausbesitzer Erich Freudenberger (Claus Louis, dem die Rolle auf den Leib geschneidert war), hatte schon lange keine Arbeit mehr. Davon wusste seine Frau Heidi (Heike Frank) allerdings nichts. Damit aber der Schornstein weiter rauchte, kassierte er das Geld vom Sozialamt für seinen schon lange nach Kanada ausgewanderten Mieter. Das merkte keiner, auch nicht, als er vom Sozialstaat mehr und mehr eine Reihe von Hilfsleistungen bezog, Unterstützungs- und Krankengeld kassierte. Ebenso Geld für die Wiedereingliederung ins Berufsleben für seinen Untermieter Oskar Schnauzer (Marco Süß in seiner Paraderolle).

Doch dann kam es, wie es kommen musste. Eines Tages taucht Herr Meyer (Harald Fehsenfeld) vom Sozialamt auf, der Herr Bauer sprechen will, einen früheren Untermieter von Freudenberger, wegen dessen Sozialhilfe. Den gibt es natürlich nicht mehr – das Unheil nimmt seinen Lauf. Erich Freudenberger erfindet eine geniale Ausrede nach der andern. Dennoch spitzt sich die Lage immer mehr zu, denn die Verstrickungen und Verwicklungen nehmen volle Fahrt auf. Dafür sorgen vor allem Erichs Partner Onkel Walter (Gerhard Sieber), der von Erich für tot erklärt wird, Trauerbegleiterin Frau Lindemann (Manuela Plasa), Psychologin Dr. Mackenreiter (Friederike Louis), Frau Kohlgrub (Anette Klug) vom Beerdigungsinstitut, Frau Miesmacher-Grünlich (Irmgard Schriewer), Meyers Chefin vom Sozialamt, Silvia (Dagmar Pfeffer), die Verlobte von Oskar, sowie die Abfallentsorgungsspezialisten Uwe Plasa und Udo Süß. Doch letztlich wendet sich alles zum Guten, Erich, der alle Tricks kennt, wie man den Sozialstaat um Geld erleichtert, wandert nicht, wie er selbst befürchtete, ins Gefängnis, sondern wird schließlich als Inspektor für die Aufdeckung von Betrugsfällen beim Sozialamt angestellt. Zu den gelungenen Aufführungen trugen auch Petra Gerth (Souffleuse) und Kerstin Geiger (Maske), bei. Dieter Ackermann

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 19. Oktober 2015, Seite 12

Von der Aushilfe zur Weinkönigin

Wettbewerb Laura Kunz will Naheweinkönigin werden

Von unserer Reporterin Silke Bauer

Gutenberg. Als Laura Kunz vor einigen Jahren beginnt, neben der Schule als Aushilfe bei verschiedenen Weingütern zu arbeiten, sind diese Tätigkeiten für die Gutenbergerin erst einmal nur eine gute Gelegenheit, ihr Taschengeld aufzubessern. Doch mit jeder Lese und jedem Glas Wein wird ihre Leidenschaft für das Thema immer größer. „Ich habe durch das Internet und Gespräche mit Winzern immer mehr Fachwissen angesammelt. So bin ich im Laufe der Zeit immer tiefer in die Materie eingestiegen“, erzählt die 19-Jährige, die am 14. November gegen zwei Mitbewerberinnen antritt, um die nächste Naheweinkönigin zu werden.

Das Gespräch mit dem „Oeffentlichen“ findet auf dem Gutenberger Weingut Genheimer-Kiltz statt, das sich die junge Frau als Partnerweingut ausgesucht hat. Denn anders als ihre Konkurrentinnen ist Laura Kunz nicht auf einem Weingut aufgewachsen. „Ich sehe das aber nicht als Nachteil an – eher im Gegenteil“, sagt die junge Frau selbstbewusst. „Ich würde mich freuen, als Quereinsteigerin mein Heimatdorf Gutenberg zu vertreten und mein Wissen weitergeben zu dürfen. Was den Wissensstand angeht, sind meine Mitbewerberinnen und ich auf dem gleichen Level.“ Dafür sorgten schon die Seminare, die die drei jungen Frauen als Vorbereitung auf das Amt gemeinsam besucht haben, eines davon fand am Deutschen Weininstitut in Mainz statt. Seitdem trägt jede Bewerberin den Titel „Anerkannte Beraterin für deutschen Wein“.

Im März dieses Jahres hat Laura Kunz ihr Abitur an der Alfred-Delp-Schule in Hargesheim gemacht. Seit Mai jobbt sie in der neuen Naheweinvinothek in Bad Kreuznach. Dort steht sie hinter der Theke, bedient Gäste und ist für die Weinproben zuständig. „Das macht mir riesigen Spaß“, erzählt sie und strahlt. Ihren ursprünglichen Plan, ab dem kommenden Wintersemester in Heidelberg Sozialwissenschaften zu studieren, hat die junge Frau erst einmal verschoben. „Ich nehme mir ein Jahr Auszeit, um mich ganz auf das Amt zu konzentrieren“, erzählt sie. Denn egal, welche Bewerberin letztendlich Naheweinkönigin wird: Die drei jungen Frauen teilen sich die repräsentativen Aufgaben, die Zweit- und die Drittplatzierte werden zu Prinzessinnen ernannt.

Vielleicht ändert sich der ursprüngliche Berufswunsch von Laura Kunz ja noch? „Das ist gut möglich“, sagt sie. „Ich bin sehr an Gastronomie und Weinbau interessiert. Vielleicht gehe ich tatsächlich einmal in diese Richtung. Ich sehe mal, was das Jahr so bringt und entscheide dann am Ende der Amtszeit, welcher für mich der richtige Weg ist.“ Eines jedoch steht für Laura Kunz schon jetzt fest: Ich freue mich auf das kommende Jahr – egal welche von uns Dreien Naheweinkönigin wird.“

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Donnerstag, 8. Oktober 2015, Seite 15

Ungemach von den Bürokraten

AZ vom 01.10.2015 

AUFFÜHRUNG Burgtheater Gutenberg spielt „Und ewig rauschen die Gelder“ zweimal

GUTENBERG - Erich Freudenberger ist ein Finanzgenie der besonderen Art: Obwohl er seit zwei Jahren keine feste Anstellung mehr hat, kann er sich ganz gut über Wasser halten, indem er die Hilfstöpfe des Sozialstaates anzapft. Das ist die Ausgangslage der Situationskomödie „Und ewig rauschen die Gelder“ von Michael Cooney, die das Amateurensemble des Burgtheaters Gutenberg mit seiner Regisseurin Friederike Louis zur Spielzeit 2015 auf die Bühne bringt.

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Statt vier nur zwei Reihen

AZ vom 29.09.2015

Von Christine Jäckel RAT Gutenberg speckt beim geplanten Baugebiet „In den Heckenäckern“ auf 28 Plätze ab GUTENBERG - Bei der traditionellen Kirmessitzung des Gemeinderates informierte die Erste Beigeordnete Christa Dapper über die geplante Erschließung neuer Baugrundstücke. Der Plan für das Baugebiet „In den Heckenäckern“ soll in abgespecktem Umfang umgesetzt werden; geplant ist die Erschließung von bis zu 28 Bauplätzen. „Über die Kirchstraße und die Bergstraße haben wir eine ausreichende Zufahrt, da der Umfang von der ursprünglich geplanten vierreihigen Bebauung auf zweireihige Bebauung zurückgeführt wurde“, erläuterte Dapper. Die Gemeindeverwaltung wird das Gelände kaufen und hat sich zum großen Teil mit den Grundeigentümern über den Ankauf geeinigt.

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Bald wird die neue Majestät gewählt

Wettbewerb Drei junge Frauen stellen sich der Wahl zur Nahe-Weinkönigin

Von unserer Reporterin Silke Bauer

Bad Kreuznach. Franziska Finkenauer aus Bad Kreuznach, Laura Kunz aus Gutenberg und Clarissa Peitz aus Wallhausen haben eines gemeinsam: Sie alle wollen die nächste Nahe-Weinkönigin werden. Am Freitagnachmittag stellten sich die drei Bewerberinnen im Bad Kreuznacher Parkhotel Kurhaus der Presse vor. „Es liegt ein tolles Amtsjahr vor uns“, freute sich Laura Schneider, Geschäftsführerin von Weinland Nahe, die die Wahl organisiert und betreut.

Franziska Finkenauer machte den Anfang in der Vorstellungsrunde. Die 22-Jährige studiert in Geisenheim Weinbau und Oenologie und wurde im elterlichen Weingut in Bad Kreuznach schon früh an das Thema Wein herangeführt. Sie möchte die Wahl gewinnen, um den Menschen das Thema Nahewein näherzubringen und ihr vorhandenes Wissen einzusetzen und stetig zu vergrößern.

Auch die 20 Jahre alte Studentin Clarissa Peitz ist von klein auf an das Thema Wein gewöhnt: Ihre Eltern haben ein Weingut in Wallhausen. Sie möchte das Kulturgut Wein gern allen Menschen näherbringen, weil es sowohl Geselligkeit als auch interessante Gespräche verspreche und die Kraft habe, das Leben zu verschönern.

Die Dritte im Bunde, die 19-jährige Studentin Laura Kunz aus Gutenberg, ist eine Quereinsteigerin in Sachen Wein. Ihre Liebe zum Wein wurde geweckt, als sie einem befreundeten Winzer bei der Weinlese geholfen hat. Sie liebt es, mit Menschen zu kommunizieren und freut sich daher auf viele Begegnungen in ihrem Amtsjahr. Für die junge Frau ist Wein verkorkte Lebensfreude. Am Wein schätzt sie, dass dieser so vielseitig ist. Nahewein ist für sie eine Verkörperung von mühevoller Arbeit, verbunden mit Tradition und Kultur. Sie möchte die Nahe-Region deutschlandweit bekannt machen.

Die Wahl findet am Samstag, 14. November, im Kurhaus statt. Beginn ist um 16 Uhr. Ab dem 5. Oktober sind Karten zum Preis von 20 Euro erhältlich. Tickets und weitere Infos gibt es auf der Internetseite www.weinland-nahe.de

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Samstag, 19. September 2015, Seite 11

Gutenberg ändert Bebauungsplan

Gemeinderat Nur zwei Hausreihen in „Heckenäckern“

Gutenberg. In der traditionellen Kerbesitzung des Gemeinderates in der Gutenburghalle informierte die Erste Beigeordnete Christa Dapper, die Ortsbürgermeister Jürgen Frank vertrat, über die geplanten Änderungen des Bebauungsplanes „In den Heckenäckern“. Vorgesehen ist, dass die ursprünglich geplanten vier Baureihen am Kathariner Weg dahingehend geändert werden, dass nur noch zwei, dafür etwas längere Reihen für die 28 Baugrundstücke geschaffen werden. Der vorbeiführende Feldweg bleibt bestehen, die Zufahrt erfolgt über die Bergstraße.

Nicht mehr als zwei Stockwerke

Um in Besitz der Baugrundstücke zu gelangen, hat die Gemeindeverwaltung Gespräche mit den Eigentümern geführt. Dass die Gemeinde die Grundstücke erwirbt, hält Bürgermeister Markus Lüttger für den richtigen Weg. Voraussichtlich wird es ein Baugebot von fünf Jahren geben. Auf die Frage aus den Reihen der Zuhörer, wie viele Stockwerke vorgesehen sind, meinte Ratsmitglied Wilhelm Schneider: „Mit Sicherheit gibt es keine Sechsfamilienhäuser, sondern ein bis zwei Stockwerke.“

Die durch den Losverkauf beim Fest der Kindertagesstätte eingenommenen 606 Euro erhält der Förderverein der Einrichtung, der bereits kleine Sitzbänke für die Kinder angeschafft hat.

Ausführlich informierte Wilfried Dohle über die Arbeit des 1999 in Sponheim gegründeten Kriminalpräventiven Rats der VG Rüdesheim. Hier reicht die Palette von Tipps, wie man sich gegen Einbrecher schützt, dass man Menschen, die nichts Gutes im Schilde führen, nicht auf den Leim geht, Infos, Vorträgen und Gesprächsrunden bis hin zu Veröffentlichungen im Mitteilungsblatt der VG. „Wir bilden die Brücke zwischen der Bevölkerung und der Polizei“, sagte Dohle. Am 7. Oktober kommt das Sicherheitsmobil der Polizei nach Weinsheim und Sponheim. Am 26. Oktober gibt es bei den Landfrauen Wallhausen einen Vortrag über Sicherheit, und im Juli 2016 findet die fünfte Easi-Veranstaltung in der VG statt. Der beste Schutz gegen Einbrecher seien nicht der Hund oder die Alarmanlage, sondern der Nachbar, der die Augen offen hält. Auch abschließbare Fenstergriffe können hilfreich sein. Dohle bedauerte, „dass wir eine Kultur des Wegschauens haben. Hingucken ist gefragt“.

260 Flüchtlinge in der VG

Christa Dapper teilte mit, dass die vielen Risse und Fugen in den Gemeindestraßen in Kürze geschlossen werden und die Gutenburg, die sich in Besitz einer Winzerfamilie aus Wallhausen befand und als Gutenberger Wahrzeichen gilt, an ein Weingut im Rheingau verkauft wurde. Über die weitere Verwendung des Areals informiert der neue Eigentümer die Gemeinde demnächst. Die Beigeordnete lobte unter Beifall das 20-jährige ehrenamtliche Engagement Gutenberger Damen, die das Kirmesfestzelt herausputzen und sauber halten.

Lüttger wies darauf hin, dass die VG Rüdesheim bisher 260 Flüchtlinge aufgenommen hat, der Kreis nur 84. Er sprach sich für eine faire Verteilung der Menschen aus, die zu uns kommen. Zudem müssten die Verfahren zügiger abgeschlossen werden. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Freitag, 18. September 2015, Seite 20

Rheingauer kauft die Gutenburg und die angrenzenden Weinberge

AZ vom 28.08.2015

Von Daniela Elsässer

GUTENBERG - Hoch über dem Dorf thront sie - die Gutenburg. Eine Ruine mit langer Geschichte, Wahrzeichen der Gemeinde, umgeben von Weinreben. Einige dieser Reben mitsamt der Burg hat im Frühjahr 2015 ein Unternehmen aus Frankfurt gekauft: die Private Values Media AG (PVM). Hinter diesem Namen - und einem etwas nichtssagenden Internetauftritt - steckt ein sympathischer Rheingauer mit einer Leidenschaft für Wein: Sascha Magsamen.

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Pressearchiv

Das Pressearchiv für die Jahre 2009 - 2015 liegt beim Ortsbürgermeister aus und kann während der Sprechstunde eingesehen werden. Es beinhaltet Artikel der 4 großen Zeitungen aus dem Raum Bad Kreuznach die einen Bezug zur Ortsgemeinde haben.

Die Bilder sind auch dabei.

Pressearchiv 2009 Pressearchiv 2010 Pressearchiv 2011
Pressearchiv 2012 Pressearchiv 2014